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ZINCUM

 

ALLGEMEINES:


Zink, ein unedles Metall, kommt in der Natur nicht elementar vor. Es kommt vor als Zinkblende ZnS, als Zinkspat ZnCO3, als Kieselzinkerz Zn2SiO4.H2O. Die Hauptlager für Zink findet man in den USA und Australien. Als Erz findet man es häufig in der Nähe von Blei. Bleisulfid und Zinksulfid werden fast immer in derselben Gegend gefunden. In Österreich werden diese Erze in Kärnten gefunden. Zink wird gewonnen durch Rösten der Zinkblende und anschließender Reduktion des entstandenen Zinkoxids mit Kohle. Eine andere Möglichkeit der Gewinnung besteht in der elektrolytischen Abscheidung des in Schwefelsäure gelösten Zinkoxids.

Zink ist ein bläulichweißes Metall, das bei normaler Temperatur sehr spröde ist, zwischen 100 und 150 Grad Celsius aber dehnbar wird. An der Luft überzieht es sich mit einer Schicht Zinkoxid bzw. Zinkcarbonat. Zink kann für Dächer und Dachrinnen verwendet werden. Da Zink früher als Eisen oxidiert, kann man es für schützende Überzüge bei Eisenblech verwenden. Weiters wird es verwendet für Batterien und Legierungen (Messing). Zinkoxid dient als weiße Farbe (Zinkweiß) und in der Pharmazie zur Herstellung von Zinksalben und –pasten und Sonnenschutzcremen. Die Wirkung der Salben beruht auf einem Trocknungseffekt und weiters wirken die sich bildenden Zinksalze antiseptisch und adstringierend. Auch die Wundheilung soll gefördert werden.

Zink ist im tierischen Gewebe enthalten und ist auch wichtig für das Pflanzenwachstum.

Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen und ist wichtig für die Funktion von mehr als 200 Enzymen. Zink ist wichtig für das Immunsystem, für den Säure-Basenhaushalt und für das psychische Gleichgewicht. Zink schützt die Zellen vor freien Radikalen, es wirkt schützend vor Schwermetall-Vergiftungen (Cadmium, Blei, Nickel). Zink hat auch eine Bedeutung im Metabolismus von Hormonen (Geschlechtshormone, Schilddrüsenhormone, Wachstumshormone, etc.).

Zinkmangel führt zu Fertilitätsstörungen, bei Fingernägeln zu weißen Flecken, zu Haarausfall, zu verzögerter Wundheilung, Ausschlägen, Pusteln, zu erhöhter Infektionsanfälligkeit, zu gestörten Schleimhautfunktionen (Durchfall), zu Störungen der Sinnesorgane (Geruch, Geschmack, Nachtblindheit), zu Wachstumsstörungen, verspäteter sexueller Entwicklung, zu Störungen des Zentralnervensystems (Depressionen, Psychosen, Lernschwäche, Lethargie, Hyperaktivität usw.).

Ein erhöhter Bedarf ist gegeben bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Leistungssportlern, bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Infektionen (Candida) , Krebs, Blutarmut, bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen, Leberkrankheiten.

Zink ist enthalten in Austern, Krabben und Krebsen, in Nüssen, Hülsenfrüchten, Rindfleisch, Käse, Vollkornbrot, Eiern, Salat und Gartenkräutern.

Zinkvergiftungen treten als so genanntes Zinkfieber auf, das vor allem Arbeiter bei der Messingherstellung betrifft. Früher wurde es auch als Messingmalaria bezeichnet.

In der Homöopathie ist Zincum ein bewährtes Mittel bei Nervenschwäche und Erschöpfungszuständen. Es ist ein Mittel für Menschen, die sich viel Verantwortung aufbürden, nervös, lärmempfindlich und reizbar sind. Nachts oder nach Alkoholkonsum werden die Beschwerden schlimmer. Die Glieder zucken, die Muskeln zucken in verschiedenen Teilen des Körpers, die motorische Unruhe ist vor allem in den Beinen zu finden. Die Beine müssen ständig bewegt werden. Auch bei juckenden Hautausschlägen und Beschwerden des Urogenitaltrakts findet das Mittel Verwendung. 
 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Benommenheit, schwaches Gedächtnis, Zittern, Erschöpfung. Abneigung gegen Arbeit. Der Zincum-Patient ist müde, er schläft im Sitzen ein. Lärm ist unerträglich. Reizbarkeit. Nachgiebig. Leicht beleidigt. Er kann Dinge nicht wegwerfen, kann sich nicht von ihnen trennen. Jammern und Klagen, treibt die Umgebenden zum Wahnsinn. Traurige Dinge greifen den Patienten stark an.
KOPF: Schwindel mit Neigung zum Fallen. Haarausfall. Klopfende Kopfschmerzen, oft einseitig, ausgelöst durch Überarbeitung oder nervöse Erschöpfung. Neuralgische Kopfschmerzen mit Druck über der Nasenwurzel. Kopfschmerzen nach Weingenuss in kleinster Menge. Schwere im Hinterkopf.
AUGEN: Sehstörungen, Lichtblitze, Funkensprühen. Brennende Schmerzen nach Operationen. Sandgefühl, Photophobie abends. Bindehautentzündung. Juckreiz. Häufiger Tränenfluss.
GESICHT: Abwechselnd rot und blass. Elendes Aussehen. Lippen rissig und trocken.
MUND: Metallischer Geschmack, salziger Geschmack. Zahnfleischbluten. Erhöhte Speichelsekretion. Reißende, ziehende Zahnschmerzen.
HALS: Schluckzwang. Einschnürungsgefühl im Hals
VERDAUUNGSORGANE: Heißhunger gegen 11 Uhr. Große Gier beim Essen. Abneigung gegen Fisch, Fleisch, Süßigkeiten. Sodbrennen nach Süßigkeiten. Verlangen nach kalten Getränken, kalten Speisen. Süßliches Aufstoßen in der Schwangerschaft. Vergrößerte Leber. Schmerzen nach leichten Mahlzeiten, mit Blähungen. Rumpeln und Kollern in den Gedärmen. Hartnäckige Verstopfung. Brennen und Jucken im Anus. Stuhl klein, hart, trocken. Nervöse Durchfälle.
HARNWEGE: Das Harnlassen ist nur möglich, wenn der Patient nach hinten gebeugt sitzt. Inkontinenz infolge von Stress. Unwillkürlicher Harnabgang beim Gehen, beim Husten.
ATMUNGSORGANE: Schnupfen abends, nach dem Hinlegen. Heiserkeit. Brennender Schmerz in der Brust. Trockener krampfartiger Husten. Stiche an einer Stelle in der linken Brustseite, Gefühl wie zerfressen und geprellt.
HERZ: Schneller Puls.
GENITALIEN: ♂: Ziehen in den Hoden. Gerät leicht in sexuelle Erregung. ♀: Heftiges sexuelles Verlangen. Besserung aller Beschwerden während der Menses. Menses zu früh. Starke Blutungen mit ganzen Stücken geronnenen Blutes. Schmerzen im linken Eierstock.
RÜCKEN: Brennen entlang der ganzen Wirbelsäule. Rückenschmerzen. Steifheit und Schmerz in den Halsmuskeln. Schmerzen an einzelnen kleinen Stellen.
EXTREMITÄTEN: Frostbeulen. Kalte Füße. Ruhelose Beine. Schmerzende Fußsohlen. Zittern. Schwäche in den Gliedern. Kälte der Extremitäten. Varizen an den Beinen. Beine ödematös. Juckreiz in den Kniekehlen und der Oberschenkel. Frostbeulen. Schweiß an den Füßen. HAUT: Ekzeme, rot, juckend, nässend, verkrustend. Wenn bei Masern, Röteln, Schafblattern der Hautausschlag nicht erscheinen will und das Kind geschwächt ist.
SCHLAF: Geeignet für Kinder, die im Schlaf aufschreien, hochschrecken, den Kopf von einer Seite zur anderen rollen. Nervöses Bewegen der Füße. Schwitzen in der Nacht, es wird keine Bedeckung vertragen. Träume von Verfolgung.

VERSCHLIMMERUNG: Berührung, Geräusche. Alkohol, besonders Wein. Nachts. Nach dem Essen und Trinken. Ärger, Schreck.
BESSERUNG: Bewegung, im Freien. Reiben des Körpers, Beginn von Absonderungen und Ausscheidungen, Entwicklung von Hautausschlägen.                                                                                                              

Mag. B. Auer                                                                                           
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