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Verstopfung

Es gibt viele Menschen, die laufend Abführmittel konsumieren, weil sie glauben, an Verstopfung zu leiden. Es können drei Entleerungen pro Tag aber genauso zum Normalzustand gehören wie zwei oder drei Entleerungen pro Woche. Laxantien sollten bei chronischer Verstopfung und bei Erkrankungen, die einen weicheren Stuhlgang erfordern, angewendet werden. Besser ist eine Umstellung auf ballaststoffreiche Kost und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Erst wenn diese Maßnahmen nicht zielführend sind, beginnt man mit einer Behandlung mit Quellstoffdrogen, wie zum Beispiel Indischer Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Daueranwendungen von Laxantien führen zu weiterer Verstopfung. Man bewegt sich in einem Teufelskreis. Durch dauernden Natrium- und Kaliumverlust wird vermehrt Aldosteron ausgeschüttet, Dadurch wird mehr Natrium rückresorbiert und Kalium vermehrt ausgeschieden. Das führt wiederum zu einer Abnahme der Peristaltik.

In der Homöopathie gibt es bestimmt mehr als fünfhundert Mittel, die bei Verstopfung angewendet werden können. Laien sind bei der Auswahl schnell überfordert, eine Selbstmedikation bietet sich nur bei sehr klaren Symptomen an. Besser ist es, sich an einen gut ausgebildeten Homöopathen zu wenden (Ärzteliste: www.homoeopathie.at). In der Folge werden einige homöopathische Mittel genannt, die sich bei Verstopfung gut bewährt haben.

HOMÖOPATHISCHE MITTEL ZUR BEHANDLUNG DER VERSTOPFUNG:


ALUMINA wirkt gut bei mageren, trockenen Menschen, die an trockenen juckenden Hautausschlägen leiden können. Die Gesichtshaut fühlt sich gespannt an, als ob Eiweiß eingetrocknet wäre. Sie haben keinen Appetit außer auf Unverdauliches: Stärke, Kreide, Kaffeesatz und Saures.  Die Speisen scheinen geschmacklos zu sein. Gegen Fleisch haben sie eine Abneigung. Sie leiden manchmal an chronischem Aufstoßen und an Verstopfung: es besteht kein Stuhldrang, der Stuhlgang erfordert große Anstrengung. Der Stuhl ist hart, knotig und mit Schleim bedeckt. Auch weicher Stuhl erfordert eine große Anstrengung. Oft besteht tagelang kein Stuhldrang, bis viel Kot angesammelt ist und selbst dann erfolgt die Entleerung nur mit großer Anstrengung. Schlimmer werden alle Beschwerden durch den Genuss von Kartoffeln. Es ist ein Mittel für Kinder, die an Verstopfung durch Flaschennahrung leiden und für alte Menschen mit chronischer Verstopfung.

BRYONIA, die Zaunrübe oder wilder Hopfen genannt, aus der Familie der Cucurbitaceae passt am besten für Menschen mit Neigung zu Rheuma und Gicht, die reizbar sind, zu Heftigkeit und Zorn neigen und sehr geräuschempfindlich sind. Sie sind auch ordnungsliebend und sparsam. Alle Schleimhäute sind trocken: Lippen und Zunge sind trocken, der Stuhl ist trocken, wie verbrannt, der Husten ist trocken mit wenig Auswurf. Der Kranke ist sehr durstig und will viel Wasser trinken. Die Beschwerden werden durch Kummer, Kränkung, Zorn oder materielle Verluste ausgelöst. Charakteristisch für Bryonia ist die Besserung der Beschwerden durch völlige körperliche und geistige Ruhe. Schmerzen werden als stechend beschrieben. Die Patienten leiden an Verstopfung, der Darm ist träge, es besteht kein Stuhldrang. Der Stuhl ist dick, groß, dunkel, trocken und hart und sieht  wie verbrannt aus.

LYCOPODIUM, auch Wolfsfuß, Bärlapp genannt ist ein Heilmittel für Menschen, die einen scharfen Verstand haben, aber körperlich schwach sind. Sie sind blass, oft sieht man eine fächerartige Bewegung der Nasenflügel. Sie haben tiefe Furchen, sie sehen älter aus, als sie sind. Sie haben eine Veranlagung zu Lungen- und Lebererkrankungen. Schmerzen treten vorwiegend rechtsseitig auf mit einer Verschlimmerung zwischen vier und acht Uhr nachmittags. Oft ist ein Fuß heiß, der andere kalt. Der Kranke leidet an Blähungen, bereits nach ein paar Bissen fühlt er sich aufgeblasen. Lycopodium ist ein Mittel gegen Verstopfung, die seit der Pubertät oder seit der letzten Geburt besteht, die auftreten kann, wenn der Patient nicht zu Hause ist. Der Stuhldrang ist unergiebig, das Rektum wird zusammengeschnürt und fällt während des Stuhlgangs vor, es entwickeln sich Hämorrhoiden. Der Kranke hat Stuhldrang, entleert werden nur ungenügende Mengen und mit gleich nachfolgender, schmerzhafter Blähungsanhäufung.

NUX VOMICA, die Brechnuss aus der Familie der Loganiaceae passt für dünne, reizbare, ehrgeizige Menschen, die von ihrer Arbeit besessen sind. Sie neigen zu Streitsucht, Jähzorn, Ungeduld und Nervosität. Sie sind Vergnügungen nicht abgeneigt und haben eine eher ausschweifende Lebensweise. Sie sind überempfindlich gegen äußere Eindrücke: gegen Lärm, Gerüche, Licht oder Musik. Jedes harmlose Wort wirkt beleidigend. Ein Zuviel von Tabak, Alkohol, Kaffee, Medikamenten, reichlichem Essen verursacht Schwierigkeiten. Sie leiden an Bewegungsmangel, haben oft eine sitzende Lebensweise und leiden an Schlafmangel. Es besteht eine  Neigung zu Verdauungsstörungen und Hämorrhoiden. Der Kranke leidet an Sodbrennen, Blähungen, an Übelkeit und ein, zwei Stunden nach dem Essen hat er einen Druck im Magen, wie von einem Stein. Die Kleidung erscheint zu eng, der Patient muss die Kleider lockern. Er kann auch nach dem Essen keine geistige Arbeit leisten, er ist müde. Er leidet an Verstopfung mit häufigem, unbefriedigendem Drang, es entleeren sich geringe Mengen von Stuhl. Er hat das Gefühl nicht fertig zu werden, er hat das Gefühl, als wäre ein kleiner Klumpen im Rektum verblieben. Der Stuhl kann auch blutig und schleimig sein. Manchmal leiden die Kranken abwechselnd an Verstopfung und Durchfall. Nux vomica ist hilfreich bei Menschen, die lange Zeit ein Abführmittel genommen haben.

GRAPHITES  der amorphe Kohlenstoff passt für Personen mit Neigung zu Korpulenz, die wenig Bewegung machen, kälteempfindlich sind und an Verstopfung leiden.  Sie sind vorsichtig, ängstlich und oft unfähig, irgendetwas zu entscheiden. Der Kranke ist traurig. Wenn er Musik hört, muss er weinen. Die Haut sieht ungesund aus, jede Verletzung eitert. Ausschläge sondern eine dünne, durchsichtige, klebrige, honigartige Flüssigkeit ab. Die Nägel sind spröde und brüchig. Man findet Risse, Fissuren und Ekzeme in den Hautfalten und Schwielen an Händen und Füssen. Der Patient erkältet sich schnell und ist empfindlich gegen Luftzug. Er leidet an chronischer Verstopfung: der Stuhl sehr voluminös, hart, knotig, mit Klumpen, die durch Schleimfäden verbunden sind. Nach dem Stuhlgang spürt der Kranke einen scharfen, wunden Schmerz im Anus.

CALCIUM CARBONICUM ist die mittlere, weiße Lage der Austernschale, ein Mittel für Menschen mit Neigung zum Dickwerden, blonden Haaren, blauen Augen und heller Hautfarbe. Der Kranke ist blass, wächsern, schwach, ängstlich, er ermüdet schnell beim Gehen und neigt zu Erkältungskrankheiten. Kinder haben große Köpfe und Bäuche, die Knochen sind weich, sie entwickeln sich sehr langsam. Die Kranken schwitzen reichlich, meist am Hinterkopf und Nacken oder auf der oberen Körperhälfte, oft ist der Kopfkissen völlig durchnässt. Sie haben ein starkes Verlangen nach Eiern und unverdaulichen Dingen. Alles ist sauer: das Aufstoßen, das Erbrochene, der Schweiß. Sie haben ein Verlangen nach Frischluft, sind aber sehr empfindlich gegen kalte und feuchte Luft. Der Patient fühlt sich besser bei Verstopfung. Der Stuhl muss mechanisch entfernt werden.

OPIUM, der Schlafmohn aus der Familie der Papaveraceae ist ein Heilmittel für Menschen, die an Beschwerden leiden, die durch einen Schreck, zum Beispiel Schock nach einem Unfall, verursacht wurden. Die Muskeln sind schlaff, die Kranken leiden an einem Mangel an körperlicher Reaktionsfähigkeit und sprechen auch auf gut gewählte Heilmittel nicht an. Der Patient beklagt sich nicht bei Schmerzen. Die Verdauungsorgane sind träge: die Peristaltik ist gelähmt. Man findet eine Verstopfung durch Untätigkeit oder Lähmung des Rektums. Es besteht kein Stuhldrang. Der Stuhl besteht aus harten, runden, schwarzen Kugeln, er kommt heraus und schlüpft wieder zurück.

Mag. Bruni Auer
Apotheke Donauzentrum
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