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Verletzungen


Bei Unfällen ist es wichtig, zuerst die Unfallstelle abzusichern, den Verletzten aus der Gefahrenzone zu bringen und wenn es notwendig ist, sofort ärztliche Hilfe anzufordern. Je nach Zustand des Verletzten sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen: stabile Seitenlage oder auch Wiederbelebungsmaßnahmen wie Mund- zu Mundbeatmung und Herzmassage. Auch homöopathische Mittel können als Erste-Hilfe-Maßnahme eingesetzt werden. Auch nach Operationen und zur Nachbehandlung von verschiedenen Verletzungen sind sie bestens geeignet. Bei allen Verletzungen gilt zu allererst: ärzliche Hilfe einholen. Erst dann wird das entsprechende homöopathische Mittel eingesetzt, je nachdem, ob es sich um Unfälle mit Prellungen, Verstauchungen, Blutungen handelt oder um Verbrennungen, Narbenbehandlung, Wunden. Durch homöopathische Mittel kann der Heilungsprozess beschleunigt werden, auch Schmerzlinderung kann erreicht werden. Bei Notfällen können bis zum Eintreffen des Arztes homöopathische Mittel eingesetzt werden. Gut bewährt in solchen Fällen haben sich auch Bach-Blüten, vor allem die Notfallstropfen (Rescue Remedy), die man verdünnt, im Notfall aber auch pur anwenden kann.

Homöopathische Mittel bei Verletzungen:


ACONITUM: Eines der ersten Mittel, die verwendet werden sollten. Bei Unfällen mit Panik- und Angstzuständen. Nach Schock. Man glaubt sterben zu müssen. Der Patient zittert, ist sehr unruhig, die Schmerzen sind heftig und unerträglich, begleitet von qualvoller Angst.

ARNICA: Das Verletzungsmittel in der Homöopathie. Es wird verwendet bei Wunden, Prellungen, Verstauchungen, nach einem Schock durch einen Verkehrsunfall, nach Operationen, bei Verletzungen von Knochen und Weichteilen, bei Blutergüssen. Der Patient fühlt sich wie zerschlagen. Wenn der Patient behauptet, er braucht keinen Arzt, obwohl Umstehende sehen, daß es ihm sehr schlecht geht. Wenn er im Bett liegt, erschein ihm das Bett zu hart. Der Patient möchte nicht berührt werden.

RUTA: Ein hervorragendes Mittel bei Quetschungen, stumpfen Verletzungen, Verrenkungen, Sehnenverletzungen, bei Verletzungen der Knochen und der Knochenhaut, Sportverletzungen. Der Patient fühlt sich wie zerschlagen. Die Sehnen fühlen sich wie zu kurz an. Man ist empfindlich gegen jede Berührung.

SYMPHYTUM: Ein Mittel, das nach Knochenbrüchen zur Anregung der Kallusbildung verwendet werden kann. Weiters wird es angewendet bei Verletzungen durch Schläge mit stumpfen Gegenständen, bei Verletzungen des Auges durch Schläge.

CALCIUM PHOSPHORICUM: Wird verwendet, wenn Brüche schlecht zusammenheilen. Die Beschwerden können von Kribbeln und Taubheitsgefühl begleitet sein. Dem Patienten geht es schlechter, wenn er an seine Beschwerden denkt. Die Knochen sind dünn und brüchig. Der Patient verträgt den Wetterwechsel schlecht, vor allem feuchte Kälte macht ihm zu schaffen.

HYPERICUM: Hier finden wir ein Arzneimittel, das bei Verletzungen von nervenreichen Geweben verwendet werden kann, zum Beispiel Quetschung von Fingern, Zehen. Auch bei Verletzungen des Steißbeins, bei Stichwunden, Tierbissen oder Schmerzen nach Operationen hat es sich bewährt. Es hilft bei schießenden und unerträglich heftigen Schmerzen. Nach einer Laparotomie oder Zangengeburt oder auch nach Amputationen kann es zur Schmerzlinderung herangezogen werden.

BELLIS PERENNIS: Das ist ein Mittel, das bei Verletzungen von tieferen Geweben, zum Beispiel nach chirurgischen Eingriffen wertvolle Dienste leistet. Ebenfalls bei Verstauchungen, die sehr schmerzhaft sind und bei Traumen der Bauchorgane hat es sich bewährt. Bei Verletzungen der Weichteile, der Drüsen, der Brüste, wenn die Brust durch einen Schlag geschwollen und verhärtet ist. Bei Verletzungen, wenn die Schwellung mit Arnica nicht zurückgeht. Blutergüsse.

CALENDULA: Calendula ist ein Mittel für Verletzungen der Haut, Abschürfungen, Risswunden. Solche Wunden heilen schlecht und können leicht eitern. Mit diesem Mittel kann man unter Umständen eine Eiterung verhindern. Kühle Umschläge und Ruhe bessern die Schmerzen, Wärme verschlechtert die Beschwerden. Bewährt ist die Arznei  bei Skatebordunfällen und auch bei Erschöpfungszuständen nach Blutverlust.

LEDUM: Der Sumpfporst ist ein Mittel, das bei Insektenstichen, Stichwunden und bei einem blauen Auge (Schlag auf den Augapfel) angewendet werden kann. Die verletzte Stelle schmerzt, ist gerötet und weist eine bläuliche Schwellung auf. Der Betroffene fröstelt leicht aber eiskalte Umschläge bessern die Beschwerden.

STAPHISAGRIA: Das ist ein Mittel, das bei glatten Schnittwunden gute Dienste leisten kann, bei Wunden nach Operationen, nach Laparotomie.

RHUS TOXICODENDRON: Der Giftsumach ist ein Mittel für Sportler mit Muskelkater, Ziehen und Krämpfen in den Muskeln. Die Glieder fühlen sich wie verstaucht an. Es ist ein Mittel für Folgen von Erkältung und Überanstrengung. Es reißt und zieht in den Gliedern, man muß sich bewegen, daß man die Schmerzen aushalten kann. Am Anfang der Bewegung hat man noch Schmerzen, die sich aber bei fortgesetzter Bewegung bessern. Besserung erfolgt auch durch Reiben und Wärme. 

BRYONIA:Die Zaunrübe hilft bei ziehenden reißenden Schmerzen, die so heftig sind daß man jede kleinste Bewegung vermeidet. Die Gelenke können rot, heiß und geschwollen sein. Ruhe und Liegen auf der schmerzhaften Seite bessert die Beschwerden.

CANTHARIS: Cantharis kann bei Verbrennungen verwendet weden. Das Brennen ist sehr heftig, man findet Blasenbildung. Schlechter sind die Beschwerden nach Berührung und in Ruhe. 

CAUSTICUM: Auch Causticum kann bei Verbrennungen verwendet werden. Die Schmerzen sind brennend, wie wund und von Rötung und Hitzegefühl begleitet.   

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
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