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TOXICODENDRON QUERCIFOLIUM

(Rhus toxicodendron)

 

ALLGEMEINES:


Der Gift-Sumach, heimisch in Nordamerika, gehört zur Familie der Anacardiaceae. Man sollte dem Strauch nicht zu nahe kommen, denn die Blätter verursachen auf der Haut starke Reizerscheinungen , vom leichteren Erythem bis zu schwersten Formen von Bläschenausschlägen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Urushiol, ein Glykosid, Flavone und Gerbstoffe. Die Pflanze enthält einen Milchsaft, der an der Luft schwarz wird und die Haut verätzt. In der Homöopathie wird Rhus toxicodendron vor allem wegen seiner Wirkung auf den Bewegungsapparat , vor allem Bänder, Sehnen und Muskeln geschätzt. Es ist ein Mittel für Sportler und wird gebraucht, wenn ein erhitzter Körper zu schnell abkühlt, zum Beispiel beim Joggen oder Radfahren, wenn man vom Regen durchnässt wird. Oft treten die Beschwerden nach Überanstrengung oder durch Verheben auf. Typisch ist die Verschlimmerung der Beschwerden in Ruhe. Es besteht eine gewisse Unruhe, die den Kranken zur ständigen Bewegung treibt. Zu Beginn der Bewegung verschlimmern sich die Schmerzen, bei fortgesetzter Bewegung bessern sie sich.
 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Besonders abends ängstlich, traurig, verzagt. Verlangen nach Einsamkeit, Neigung zum Weinen.
KOPF: Ziehende, reißende Kopfschmerzen. Gefühl, als sei das Gehirn locker. Schwindelig, wie betrunken. Kopfhaut empfindlich gegen Berührung. Eiternde Ausschläge am Kopf. Kopfschmerz hinter den Augen.
AUGEN: Brennen und Jucken in Augen und Lidern. Entzündung der Bindehaut, Lichtscheu. Lider verklebt. Tränenfluss beim Öffnen der Augen.
GESICHT: Schmerzen in den Kiefergelenken. Gesichtsneuralgie. Feuchte Ausschläge, Schwellung des Gesichts.
MUND: Zunge rot, rissig, trocken, brauner Belag, rotes Dreieck an der Spitze. Beim Schlaf fließt der Speichel aus dem Mund. Fauliger Atem. Die Zähne erscheinen zu lang.
VERDAUUNGSORGANE: Durst auf kaltes Wasser oder kalte Milch. Appetitverlust. Bier und Wein werden nicht vertragen. Auftreibung des Bauches nach dem Essen. Kolikschmerzen, kann nur gebückt gehen. Durchfälle wässrig, schleimig, blutig, sehr übel riechend.
ATMUNGSORGANE: Wundheit in der Brust, Heiserkeit. Trockener Husten durch Kitzeln in der Luftröhre, durch Herausstrecken der Hand aus der Bettdecke. Husten mit reißenden Schmerzen in der Brust.
HERZ: Heftiges Herzklopfen beim Stillsitzen.
HAUT: Juckreiz am ganzen Körper. Ausschlag wie bei Masern. Bläschenförmige Ausschläge mit Brennen und Jucken. Ekzem. Dicke Krusten, nässend und stinkend. Haut empfindlich gegen kalte Luft. Eiter, der die Haare weg frisst. Herpes, Gürtelrose.
RÜCKEN, EXTREMITÄTEN: Nacken steif. Schmerz, als würde der Rücken brechen. Lumbago, Ischias. Gefühl wie gelähmt, Taubheit in den Gliedern. Neuralgische Schmerzen. Geschwollene Knöchel nach zu langem Sitzen. Die Schmerzen zwingen zu andauernder Bewegung, die dann auch die Beschwerden bessert.
SCHLAF: Ängstliche Träume, schlechter Schlaf. Heftiges Gähnen.

VERSCHLIMMERUNG: Kälte, Nasswerden, Zugluft, nach Schwitzen, Ruhe, zu Beginn der Bewegung, Überanstrengung. Nach Mitternacht. Trinken von kaltem Wasser.
BESSERUNG: Anhaltende Bewegung, Warmes trockenes Wetter. Heißes Bad. Warmes Einhüllen.

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
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