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SPIGELIA ANTHELMIA

 

ALLGEMEINES


Das Wurmkraut ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Loganiaceae und wird bis 50 Zentimeter hoch. Sie ist im tropischen Amerika und in Westindien beheimatet. Die ungestielten Blätter sind eiförmig und ganzrandig. Die weiß-roten Blüten stehen in Ähren. Der Geruch der Pflanze ist unangenehm. Die Pflanze ist im frischen Zustand giftig.

Bei den nordamerikanischen Indianern war die Pflanze schon lange bekannt: die wurmtreibenden Eigenschaften der Wurzel waren sehr geschätzt. Die Wurzel wurde für den Handel mit den weißen Siedlern gesammelt.

Hauptwirkstoffe sind das flüchtige Alkaloid Spigelin, Isochinolin, Gerbstoffe und Phenolcarbonsäuren. Vergiftungen führen zu Erbrechen, Dyspnoe und Konvulsionen.

In der Homöopathie wird Spigelia verwendet bei Kopfschmerzen, Neuralgien, Wurmerkrankungen, Herzklopfen, Angina pectoris, rheumatischen Herzbeschwerden, Endocarditis und Ziliarneuralgie. Die Beschwerden sind linksseitig, die Schmerzen sind stechend, durchbohrend, steigen mit der Sonne und lassen mit Sonnenuntergang nach. Charakteristisch ist, dass der Schmerz an einem Punkt beginnt und in verschiedene Richtungen ausstrahlt. Besonders geeignet ist Spigelia für blasse, anämische, blonde Personen, die durch ihre Schmerzen in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand sind.
 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME


GEMÜT: Verträgt keinen Spaß. Leicht beleidigt. Furcht vor Nadeln oder anderen spitzen Gegenständen. Schwaches Gedächtnis. Unruhe. Düstere Stimmung.
KOPF: Schwindel beim Aufwärtssehen, beim Herunterschauen. Dumpfer Kopf mit Drücken von innen nach außen. Gefühl eines Bandes um den Kopf. Periodischer Kopfschmerz. Migräne, die im Hinterkopf, Nacken beginnt und sich im linken Auge festsetzt. Schlimmer beim Bücken.
AUGEN: Gefühl, als würden Nadeln in das Auge getrieben. Starke Schmerzen in den Augen, Schmerzen tief in den Höhlen. Die Augen können wegen Schmerzen kaum bewegt werden. Reichliches Tränen des betroffenen Auges. Schwieriges Anpassen von Brillen. Schwere Lider.
NASE: Trockene Nase. Schleim fließt in den Rachen, dadurch Erstickungsgefühl besonders nachts. Schleim weiß oder gelb.
GESICHT: Gesichtsschmerz: Auge, Wange, Zähne, Schläfe. Schlimmer von morgens bis zum Sonnenuntergang. Schmerz kommt und verschwindet plötzlich. Reißende, schießende Schmerzen, erstrecken sich bis in die Ohren.
MUND: Mundgeruch. Reißende, klopfende Zahnschmerzen. Zahnschmerzen nach dem Rauchen.
HALS: Schleimabsonderung aus dem Rachen.
VERDAUUNGSORGANE: Verlangen nach heißen Getränken. Heißhunger. Zwicken im Bauch, scharfe Stiche im Bauch. Jucken und Prickeln im After. Bohrende Stiche im Perineum. Stuhl aus großen Schleimklumpen. Würmer.
HARNWEGE: Häufiger Harndrang.
ATMUNGSORGANE: Schweres Atmen, Zusammenschnüren der Brust, begleitet von Angst. Stiche in der Brust. Atemnot im Bett.
HERZ: Wellenartige Bewegungen, die mit dem Pulsschlag nicht übereinstimmen. Heftiges Herzklopfen mit ängstlicher Beklemmung. Stiche im Herzen, Gefühl, als würde ein Messer hineingetrieben. Gefühl von Zerreißen.  Angina pectoris. Trinken von heißem Wasser bessert die Herzbeschwerden. Schwacher Puls.
RÜCKEN: Geprelltes Gefühl.
GENITALIEN: Juckende Stiche in Penis und Hoden.
EXTREMITÄTEN: Schmerzen wie von heißen Drähten.
SCHLAF: Ruheloser Schlaf mit häufigem Erwachen. Spätes Einschlafen.

VERSCHLIMMERUNG: Bewegung, Berührung, Drehen der Augen, kaltes feuchtes Wetter, kaltes Wasser. Lärm. Tabak.
BESSERUNG: Nach Sonnenuntergang. Ruhe. Kalte Anwendungen. Liegen auf der rechten Seite mit erhöhtem Kopf.

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
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