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RUTA GRAVEOLENS

Die Weinraute oder auch Gartenraute genannt, gehört zur Familie der Rutaceae, zu den Rautengewächsen und ist in Südeuropa beheimatet. Sie wird bis zu einem Meter groß, ist ein Halbstrauch mit unregelmäßig gefiederten Blättern. Die Blätter haben durchscheinende Öldrüsen. Die Blüten sind grünlichgelb, vier- bis fünfzählig und sitzen in Trugdolden. Die Kapselfrüchte haben schwarze, nierenförmige Samen. Bei Verwendung der Pflanze ist Vorsicht geboten, da sie in höheren Dosen giftig ist und stark phototoxisch wirkt, was auf den Gehalt an Furanocumarinen und Furanochinolinalkaloiden zurückzuführen ist. Durch diese Inhaltsstoffe findet man auch eine antimikrobielle, antiexsudative und schmerzstillende Wirkung. Für das Flavonoid Rutin ist eine kapillarschützende Wirkung bekannt.  Traditionell wurde die getrocknete Droge bei Menstruationsbeschwerden, Krämpfen, Kreislaufbeschwerden, Arthritis, Zahnschmerzen, Verstauchungen und Hauterkrankungen verwendet. Heute ist die Verwendung der Droge obsolet, da sie starke Lichtdermatosen hervorrufen kann und zu Kontraktionen der Gebärmutter und Fehlgeburten führen kann. Auch schwere Leber- und Nierenschäden können vorkommen, weiters Schlafstörungen, Schwindel, Krämpfe, Magen-Darm-Reizungen.
 
 

Empfohlen wird daher ausschließlich die homöopathische Verwendung vor allem bei Quetschungen und stumpfen Verletzungen und Verrenkungen sowie bei Überanstrengung der Augen.
 

 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Misstrauisch, glaubt betrogen zu werden,  Unzufrieden mit anderen und mit sich selbst. Reizbar, streitsüchtig. Widerspricht gern. Ängstlich, vor allem kurz vor Mitternacht. Inflexibel. Schuldgefühle. Abends depressiv.
KOPF: Kopfschmerzen, als ob ein Nagel in den Kopf getrieben würde. Kopfschmerzen beim Lesen.
AUGEN: Brennen in den Augen, beim Lesen im künstlichen Licht. Sehschwäche durch Computerarbeit, durch Näharbeiten. Akkomodationsstörungen. Schielen.
OHREN: Druck wie von einem ungeschliffenem Stück Holz.
MUND: Heftiger Durst auf kaltes Wasser. Speichelfluss, Gefühl, die Zunge sei geschwollen.
VERDAUUNGSORGANE: Leeregefühl im Magen. Mastdarmvorfall nach Stuhlgang, nach der Entbindung. Stuhl schwer zu entleeren. Würmer bei Kindern. Verstopfung im Wechsel mit schaumigen Stühlen.
HARNWEGE: Starker Harndrang, auch nach Entleerung der Blase.
ATMUNGSORGANE: Husten mit dickem, gelbem Auswurf
GENITALIEN: Weibliche: Fehlgeburten durch zu häufige Gaben. Fehlgeburt im siebenten Monat.
                      Männliche: Erhöhter Geschlechtstrieb.
EXTREMITÄTEN: Schmerzen in allen Teilen auf denen man liegt, wie zerschlagen, überanstrengt. Schwäche der Beine beim Gehen, Treppensteigen. Weiche Knie. Rheuma der Hand- und Fußgelenke. Knochenbrüche. Sehnenverletzungen. Gefühl, als wären die Kniesehnen zu kurz. Knoten in den Handtellern. Ischias, schlimmer nachts. Dupuytrensche Kontraktur.
HAUT: Gerötete, geschwollene Haut. Bläschen auf entzündeter Haut. Leichtes Wundwerden.
SCHLAF: Häufiges Aufwachen. Lebhafte Träume. Auffahren durch Berührung.

VERSCHLIMMERUNG: Rohe Speisen, Wein (Die Weinraute wurde früher zur Verbesserung von schlechtem Wein verwendet). Kaltes, nasses Wetter. Überanstrengung. Druck gegen eine Kante. Abends. Berührung.
BESSERUNG: Kalte Getränke, Milch. Wärme, Bewegung. Auf dem Rücken liegen.

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8:00 - 19:00 (durchgehend geöffnet)
Sa 8:00 bis 12:00
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