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RUMEX CRISPUS

 

ALLGEMEINES:


Der Krause Ampfer gehört zur Familie der Polygonaceae  und ist in nördlichen Regionen weit verbreitet. Er ist in Europa heimisch, hat sich aber auch in Amerika verbreitet und wächst an den Wegrändern, in fetten Wiesen. Er ist ein mehrjähriges Knöterichgewächs und kann bis zu eineinhalb Meter groß werden.  Er hat eine große Pfahlwurzel, eine grundständige Blattrosette. Die Stängelblätter sind kleiner und haben einen gekrausten Rand. Die Pflanze blüht von Juni bis August in rispigen Trauben. Die Schließfrüchte sind dreikantig mit spitzen Enden.

Die Ampfergewächse waren schon im Altertum geschätzte Arzneipflanzen. Die Inhaltsstoffe sind: Anthrachinone, Oxalsäure, Gerbstoffe, ätherische Öle. Durch den Gehalt an Anthrachinonen wirken vor allem die frischen Blätter und Wurzeln abführend, Früher wurden Ampfergewächse wegen ihrer reinigenden Wirkung (Nieren, Leber, Darm) oft verwendet. Auch zur Behandlung von Hauterkrankungen, Ekzemen, Hautjucken, Krätze war der Ampfer geschätzt. Bei Neigung zu Nierensteinen ist wegen des Gehaltes an Oxalsäure Vorsicht geboten.

In der Homöopathie wird die Wurzel verwendet. Anwendungsgebiete sind Erkrankungen des oberen Atemtrakts, Husten mit Kitzelgefühl im Kehlkopf, trockene, verstopfte Nase, Hautausschläge, Nesselsucht und rheumatische Beschwerden. Charakteristisch bei den Beschwerden ist die große Empfindlichkeit auf kalte Luft.
 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Furcht vor Unglück, Abneigung gegen Arbeit. Reizbarkeit.
KOPF: Blutandrang zum Kopf durch Kaffeetrinken. Katarrhalische Kopfschmerzen.
AUGEN: Schmerzen in den Augen, wundes Gefühl, ohne Entzündung.
OHREN: Verstopfungsgefühl. Klingeln in den Ohren. Juckreiz.
MUND: Gefühl, als wären Zunge und Mund verbrannt. Bitterer Geschmack am Morgen.
VERDAUUNGSORGANE: Völlegefühl und Druck im Magen, steigt in den Hals und löst dort Hustenreiz aus. Gefühl eines Klumpens in der Speiseröhre. Darmkollern. Durchfall morgens beim Erwachen, treibt aus dem Bett. Unwillkürlicher Stuhlabgang nach Husten oder Niesen. Abneigung und Verschlimmerung der Beschwerden durch Obst.
HARNWEGE: Unwillkürliches Urinieren beim Husten.
NASE: Neigung zu Katarrhen. Ständig fließende Nase. Verstopfte Nase mit dem Gefühl der Trockenheit. Gefühl der Anschwellung im Nasen- Rachenraum. Ständiges Räuspern, um den Schleim zu entfernen. Dünnes, wässriges reichliches Sekret, gefolgt von festem, zähem, klebrigem Schleim.
ATMUNGSORGANE: Der Kranke ist extrem empfindlich auf kalte Luft. Heiserkeit, die schlimmer abends ist. Ein Kitzeln in der Halsgrube führt zu einem trockenen, quälenden Husten. Trockener, unaufhörlicher Husten, schlimmer beim Zimmerwechseln oder an der Luft, bei Berührung der Halsgrube, abends nach dem Niederlegen, beim Liegen auf der linken Seite. Der Kranke hüllt den Kopf mit der Bettdecke ein oder hält ein Tuch vor den Mund, um die Luft anzuwärmen. Wenig oder gar kein Auswurf. Im Kehlkopf besteht ein andauerndes Kitzelgefühl, mit dem Empfinden, als würde der Kehlkopf durch eine Feder gereizt. Wenn der kranke den Kopf unter die Bettdecke steckt, wird der Husten etwas besser. Husten sofort nach dem Erwachen. Husten durch Reden, Lachen, Tiefatmen. Schmerzen hinter dem Schlüsselbein mit Wundheitsgefühl und Brennen. Zu Beginn der Erkrankung ist der Husten sehr trocken, später bildet sich ein zähes, fadenziehendes Sekret, das ständig zum Räuspern zwingt. Husten und Durchfall morgens treiben den Kranken aus dem Bett.
GENITALIEN: Husten in der frühen Schwangerschaft führt zu Abort. Phimose.
EXTREMITÄTEN: Wie zerschlagen, drückende und stechende Schmerzen in allen Gliedern, die sich bei Bewegung bessern.
HAUT: Hautjucken beim Entkleiden, besser in der Bettwärme. Jucken nach Fleischessen.
SCHLAF: Gestört, ruhelos. Träumt von Gefahren und Problemen. Erwacht früh mit Kopfschmerzen.

VERSCHLIMMERUNG: Kühle Luft. Einatmen. Abdecken. Morgens. Liegen auf der linken Seite, Baden, Bewegung.
BESSERUNG: Mund bedecken. Wärme. Einhüllen.

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
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