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Kopfschmerzen


Kopfschmerzen müssen immer von ärztlicher Seite, manchmal am besten durch Neurologen, abgeklärt werden. Es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen, z.B. vaskuläre Ursachen, Migräne, Verspannungen der Muskulatur, posttraumatische Ursachen, emotionale Belastungen, nervöse Störungen, Bluthochdruck. Auch viele andere Erkrankungen, unter anderem Tumorerkrankungen, Nebenhöhlenentzündungen, Neuralgien können Auslöser für heftige Kopfschmerzen sein.

Es ist auch nicht unproblematisch, Mittel aus den bewährten Indikationen für Schmerzzustände des Kopfbereiches auszuwählen. Wenn man nicht mehrere gut verwertbare Symptome hat, die genaue Beschreibung des Schmerzes ist nicht einfach, wird man auch kein Mittel finden, das bei diesen Beschwerden helfen kann. Im Zweifelsfall begibt man sich am besten zu einem gut ausgebildeten Homöopathen, man findet diese über die Ärzteliste der ÖGHM im Internet: www.homoeopathie.at.

ACONITUM: Der Kopfschmerz kann durch kalten Wind ausgelöst werden, er kann von Neuralgien begleitet sein, kann auftreten als Folge von Schreck, Schock. Die Symptome setzen plötzlich ein. Der Schmerz ist unerträglich heftig brennend, reißend. Der Kranke hat das Gefühl, als würde der Kopf auseinandergepresst werden, als würde ein Gewicht nach außen drücken, als wäre der Kopf mit einer Binde zusammengeschnürt. Schlimmer wird der Schmerz durch Geräusche, Musik, Sprechen, Bewegung. Besser wird er durch Ruhe, in frischer Luft, durch Harnlassen. Oft sind die Schmerzen begleitet von Kribbeln, Ameisenlaufen, Schwindel, Ruhelosigkeit und extreme Angst. Das Gesicht des Kranken ist rot und wird beim Aufstehen blass. 

APIS: Der Schmerz ist brennend und stechend, vor allem im Hinterkopf lokalisiert. Der Kranke biegt den Kopf nach hinten und bohrt ihn in das Kissen. Er ist durstlos, sehr empfindlich gegen Berührung. Der Urin ist spärlich. Schlimmer werden die Beschwerden durch Wärmeanwendungen, besser durch kalte Umschläge. 

ARGENTUM NITRICUM: Der Kranke ist immer in Eile und ruhelos, er hat das Gefühl, als sei der Kopf ungeheuer vergrößert. Die Schmerzen im ganzen Kopf und besonders auf dem Scheitel sind drückend. Man findet auch einen Halbseitenkopfschmerz, drückend, bohrend in der Stirne, in der Schläfe, im Gesichtsknochen. Besser werden die Beschwerden durch enge Bandagierung, schlechter durch geistige Arbeit, in der Wärme und durch Licht. Der Schmerz tritt durch geistige Ermüdung auf, oft auch durch Gefühlserregungen, Kränkungen. Er kann begleitet sein von Zittern, Übelkeit und Erbrechen.

ARNICA: Der Kopf, das Gehirn brennt, der Rest des Körpers fühlt sich kalt an. Über den Augen zieht der Schmerz zu den Schläfen. Im Kopf sticht es, besonders beim Husten und Niesen, auch schneidende Schmerzen, wie durch ein Messer, findet man. Der Patient fühlt sich wie zerschlagen. Beim Liegen empfindet er das Bett als zu hart.

Arnica wird auch verwendet, wenn Kopfschmerzen durch eine Kopfverletzung entstanden sind. Schlimmer sind die Schmerzen in Ruhe, beim Niederlegen, durch Weintrinken und besser werden sie durch Berührung und Bewegung.

ARSENICUM ALBUM ist ein gutes Mittel, wenn die Kopfschmerzen periodisch auftreten. Der Patient friert stark und braucht warme Kleidung. Den Kopf möchte er jedoch kühl haben. Oft wechseln sich die Kopfsymptome mit anderen Körpersymptomen ab. Der Kopf pocht und brennt, die Schmerzen sind begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Die Hinterkopfschmerzen sind überwältigend und betäubend. Die Stirnkopfschmerzen sind von Schwindel begleitet. Über der Nasenwurzel findet man einen klopfenden Schmerz. Bei Trigeminusneuralgie kann man an Arsen denken. Die Beschwerden beginnen nach Mitternacht oder durch Aufregung. Der Kranke ist dabei ruhelos, voller Angst und erschöpft. Er hat Durst, trinkt aber immer nur kleine Mengen. Er ist pedantisch genau und wird ärgerlich, wenn etwas nicht genau ist. Schlechter werden die Beschwerden durch Wind und Zugluft, beim Alleinsein, nach dem Essen, nach Mitternacht. Besser werden die Schmerzen durch lokale kalte Umschläge. 

BELLADONNA ist ein Mittel für heftige pochende Kopfschmerzen. Das Gesicht ist durch den Blutandrang zum Kopf gerötet und heiß, die Pupillen sind erweitert, die Carotiden klopfen sichtbar. Die Schmerzen sind klopfend, berstend, schießend und bohrend. Sie treten auf im Bereich der Stirn, über und um die Augen, ziehen von der Stirn zum Hinterkopf. Schlimmer sind die Beschwerden durch Gehen, Treppensteigen, Erschütterung, Geräusche, Licht, Liegen. Beim Bücken hat der Kranke das Gefühl, als ob das Gehirn und die Augen herausfallen wollten. Besser werden die Schmerzen durch Druck, durch kühle Umschläge und wenn der Kopf nach hinten gezogen wird.

BRYONIA wird verwendet bei Kopfschmerzen von Cholerikern, die schnell in Wut geraten, und begleitet sind von Blutandrang zum Kopf und Schwindel. Sie treten auf nach Ärger, Zorn, geistiger Anstrengung, nach zu reichlichem Essen und bei Stirnhöhlenbeschwerden. Der Schmerz sitzt oft in der Stirn, über den Augen. Der Kranke hat das Gefühl, als ob das Gehirn von innen nach außen gepresst würde. Die Kopfhaut ist sehr berührungsempfindlich. Schlimmer werden die Beschwerden durch Bewegung, bereits Bewegung der Augen kann Schmerzen hervorrufen. Auch kaltes Wetter verschlimmert den Schmerz. Besser werden die Schmerzen durch Ruhigliegen und durch Schließen der Augen.

CHINA ist ein Mittel, das nach dem Verlust von Körperflüssigkeiten, nach Blutungen eingesetzt wird. Stiche schießen von Schläfe zu Schläfe, vom Hinterkopf zum Rest des Kopfes. Das Gehirn schlägt in Wellen gegen den Schädel, als ob er bersten wolle. Auch klopfende Schmerzen kommen vor. Der Kranke ist hohläugig, mit blauen Ringen unter den Augen und sehr geschwächt. Er hört ein Klingeln in den Ohren. Schlimmer sind die Schmerzen beim Gehen, durch Kälte, durch Zugluft, im Freien, im Liegen, nachts, durch geistige Erregung. Besser werden sie durch Wärme, festen Druck und durch Ruhigsitzen. 

COCCULUS ist ein wunderbares Mittel, wenn die Kopfschmerzen durch Schlafmangel, häufige Nachtwachen, entstehen. Der Kopf erscheint schwer, man hat das Gefühl, als ob der Kopf sich öffne und schließe. Cocculus hilft besonders gut, wenn die Kopfschmerzen durch Autofahren, langes Aufbleiben in der Nacht oder Schlafentzug entstanden sind. Im Kopf hat man ein leeres, hohles Gefühl, beim Bewegen das Gefühl, als ob die Augen aus den Höhlen gezogen werden würden. Am Scheitel und an den Schläfen können pulsierende Schmerzen auftreten. Die Schmerzen im Nacken und Hinterkopf strahlen in die Wirbelsäule aus. Die Beschwerden  bessern sich durch Sitzen, Ruhe, Schlafen. Schlimmer sind sie durch Bewegung, Schlafmangel, Berührung, Lärm, Erschütterung, Gemütsbewegungen, Bücken. 

EUPATORIUM PERFOLIATUM ist ein gutes Mittel für Grippekopfschmerzen, mit Schmerzen in allen Gelenken und Knochen, als wären diese zerbrochen. Die Schmerzen sind pulsierend, schießend, der Hinterkopf ist schwer, so dass man mit der Hand nachhelfen muss, um den Kopf zu heben. Die Augäpfel sind schmerzhaft wund. Schlechter sind die Schmerzen zwischen sieben und neun Uhr, mittags, nachmittags, jeden 4. Tag, in Rückenlage, besser durch Erbrechen, in Knie-Ellbogen-Lage und durch Unterhaltung.

GELSEMIUM hat heftigste Schmerzen im Hinterkopf, auch neuralgische Kopfschmerzen im Schläfenbereich und über den Augen. Sie liegen hoch mit dem Kopf, sind erschöpft und wie gelähmt durch die Schmerzen. Die Augen sind glasig, die Extremitäten sind kalt. Die Schmerzen bessern sich durch reichliches Urinieren. Gelsemium ist ein Mittel für nervöse, reizbare schüchterne Menschen, die sehr erregt werden durch schlechte Nachrichten, die an Lampenfieber leiden und durch Kummer, Ängste Kopfschmerzen bekommen. Die Schmerzen sind oft von Schwindel begleitet, sie werden besser durch leichtes Schütteln des Kopfes.

GLONOINUM ähnelt in den Beschwerden Belladonna. Die Schmerzen sind schrecklich pulsierend, berstend. Das Gehirn scheint sich in Wellen zu bewegen. Heiße Wallungen steigen zum Kopf auf. Die Beschwerden werden aber schlimmer durch Zurückbiegen des Kopfes. Es wird auch keine Hitze am Kopf vertragen.

IRIS VERSICOLOR ist ein oft verwendetes Migränemittel. Die Migräne kann durch Magen- oder Leberbeschwerden verursacht werden.  Sie beginnt mit einem Schleier vor den Augen. Begleitet werden die Schmerzen von Übelkeit und Erbrechen. Das Erbrochene ist fadenziehend. Die Urinmenge ist vermehrt. Die Schmerzen sind zusammenschnürend, wie von einem Band um den Kopf, vor allem auf der rechten Seite, in der Stirn und im Hinterkopf. Sie treten periodisch auf, alle sieben oder vierzehn Tage, vor allem an Feiertagen und an den arbeitsfreien Tagen. Schlimmer sind die Beschwerden in der Ruhe und in kalter Luft, besser bei langsamer Bewegung.

NATRIUM MURIATICUM: Die Kopfschmerzen sind schrecklich, berstend, zusammendrückend. Der Kranke hat das Gefühl, als ob der Kopf in einen Schraubstock gespannt sei, als ob er platzen würde. Es hämmert im Kopf, sobald er sich bewegt, schlimmer morgens beim Erwachen. Oft beginnt der Schmerz um zehn oder elf Uhr. Natrium muriaticum ist ein Mittel für periodische Kopfschmerzen, die mit feurigen Zickzacklinien vor den Augen beginnen, ein Mittel für anämische Schulmädchen. Der Patient ist weinerlich, verträgt aber keinen Trost. Seelische Verletzungen wirken lange nach, die Gedanken des Kranken kreisen immer wieder um dasselbe Thema. Schlimmer sind die Beschwerden zur Zeit der Periode, durch Sonne, durch Lesen oder Schreiben, nach dem Schlaf, am Meer, durch geistige Anstrengung oder Hinlegen. Besser werden sie durch Schwitzen, an der frischen Luft, kaltes Baden, Liegen auf der rechten Seite.

NUX VOMICA: Die Kopfschmerzen treten auf in Verbindung mit gastrischen Beschwerden und Hämorrhoidalleiden. Die Schmerzen sind stechend, als ob ein Nagel ins Gehirn getrieben würde, als ob sich der Schädel spalten würde und sind begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Die Schmerzen treten oft beim Aufstehen, in der Früh auf, nach dem Essen und in der frischen Luft, vor allem bei Personen mit sitzender Lebensweise, nach dem Kaffeetrinken. Auch nach reichlichem Alkoholgenuss oder nach Arzneimittelmissbrauch wird man an dieses Mittel denken. Der Kranke ist reizbar, überempfindlich und leicht beleidigt. Besser werden die Beschwerden durch warmes Einhüllen, Hitze und feuchtwarmes Wetter, schlimmer durch Ärger und Überarbeitung oder kaltes Wetter. 

SANGUINARIA aus der Familie der Mohngewächse wird als Migränemittel verwendet, wenn der Schmerz im Hinterkopf beginnt und sich über den Kopf bis ins rechte Auge erstreckt. Die Schmerzen sind begleitet von Übelkeit und Erbrechen und Leber-, Gallebeschwerden. Der Kranke hat ein rotes Gesicht und Blutandrang zum Kopf, Schmerzen in der rechten Schulter und im Nackengebiet. Vor der Schmerzattacke ist der Patient sehr reizbar. Der Schmerz tritt periodisch auf, alle sieben oder vierzehn Tage. Schlechter werden die Beschwerden während der Periode, bei Bewegung, durch Gerüche, Licht und Hitze, besser durch Liegen im Dunkeln und durch Erbrechen.

SEPIA ist ein Mittel für nervöse, periodische, heftige Kopfschmerzen, Hinterkopfschmerzen, für Kopfschmerzen während der Menses, der Schwangerschaft oder während des Klimakteriums. Die Schmerzen sind berstend, von Übelkeit begleitet, die sich durch Essensgerüche noch verschlimmert. Der Schmerz ist oft einseitig, kann aber auch den ganzen Kopf betreffen. Die Schmerzen schießen vom Auge zum Hinterkopf. Der Kranke hat eine blasse, gelbe Haut mit braunen Flecken. Oft schwitzt er am ganzen Körper, der saure Geruch ist charakteristisch. Der Kranke ist schwermütig, gleichgültig gegen die eigene Familie, träge, er möchte am liebsten gar nichts tun. Schlimmer sind die Kopfschmerzen am Nachmittag oder Abend, durch kalte Luft, in Ruhe, vor einem Gewitter. Besser sind sie durch warme Anwendungen und heftige Bewegung.

SPIGELIA: Die Kopfschmerzen beginnen jeden Morgen bei Sonnenaufgang, werden bis Mittag stärker und nehmen bis zum Sonnenuntergang wieder ab. Die Schmerzen ziehen vom Hinterkopf bis zu den Augen, besonders zum linken Auge. Das Auge tränt. Vom Auge strahlt der Schmerz bis in die Backenknochen. Die extrem heftigen neuralgischen Schmerzen sind gefolgt von einem Gefühl von Wundsein. Die Schmerzen sind stechend, brennend, schießend, wie von heißen Nadeln verursacht und werden oft tief im Kopf empfunden. Die Schmerzen in den Augenhöhlen sind unerträglich, die Augäpfel fühlen sich zu groß an für die Höhlen. Die Schmerzen werden schlimmer durch jede Bewegung, Erschütterung, Geräusche, Bücken, Kaffee und Tee. Besser werden die Beschwerden durch festen Druck, Liegen auf der schmerzhaften Stelle und Wärme.

VERATRUM ALBUM hilft, wenn der Kranke das Gefühl hat, als sei der Kopf in Eis gepackt, als würde Eis am Scheitel und Hinterkopf liegen. Das Gehirn fühlt sich wie zerrissen an. Die neuralgischen Schmerzen sind so heftig und treiben den Kranken zur Verzweiflung, er neigt zu Ohnmacht mit kaltem Schweiß. Die Schmerzen beginnen nachmittags und hören auch in der Nacht nicht auf. Die Kopfhaut ist sehr empfindlich. Schlimmer sind die Beschwerden nachts und durch nasses, kaltes Wetter, besser durch Gehen und Wärme.

Mag. B. Auer
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