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Eisenmangel

Ständig müde? Erschöpft? Konzentrationsstörungen?

Genau unter diesen Symptomen litt meine 17 jährige Tochter bereits seit Monaten und zunächst schrieben wir das dem enormen Schulstress zu. Da ich aber auch schon immer wieder vermutete, dass Melina aufgrund ihrer sehr fleischarmen Ernährung an einem Eisenmangel leiden könnte, nutzten wir den neuen Veroval Selbsttest um Gewissheit zu bekommen. Der Verdacht bestätigte sich und ich nahm das Ergebnis zum Anlass meine Tochter ins Labor zu schicken um ein komplettes Blutbild erstellen zu lassen. Der Befund lässt keine Zweifel offen. Sämtliche Werte die auf eine Mangelerkrankung hinweisen, weichen tlws. massiv von der Norm ab und die Diagnose lautet: Eisenmangelanämie.
Schnell denkt man heutzutage bei Symptomen wie andauernder Müdigkeit und Erschöpfung an Stresssymptome oder gar das Krankheitsbild eines Burnouts und tatsächlich passiert es, dass vor allem erwachsene Patienten mit diesen Symptomen schnell in die Schublade dieser Erkrankung gesteckt werden. Doch diese und andere Symptome wie ua. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Haarausfall bis hin zu Herzrasen können auch auf einen Eisenmangel hinweisen. Eisenmangel ist eine der häufigsten und sehr oft unterschätzten Mangelerscheinungen. Es wird geschätzt, dass in Europa 5 – 10% der Bevölkerung unter dieser Mangelerkrankung leiden, bei Frauen im gebärfähigen Alter beträgt der Anteil schätzungsweise sogar 20 – 30%.

Warum ist Eisen so wichtig?

Im Körperstoffwechsel ist Eisen ein essentielles Spurenelement und der zentrale Baustein des roten Blutfarbstoffs „Hämoglobin“, dem Sauerstofftransporter in den Blutkörperchen.

Fehlt dem Körper Eisen, kann kein Hämoglobin gebildet werden und ohne Hämoglobin kann der Sauerstoff nicht zu den Körperzellen transportiert werden. Auch in den „Kraftwerken“ der Zelle, den Mitochondrien, hat Eisen eine zentrale Bedeutung. Diese Gebilde stellen der Zelle die Energie zur Verfügung die sie für ihre Aufgabe braucht. Um diesen Auftrag zu erfüllen, brauchen die Mitochondrien unter anderem Sauerstoff und Eisen. Sobald einer dieser Komponenten vermindert ist, wird die Zellarbeit verlangsamt, was als Müdigkeit wahrgenommen wird. Selbst mit ausreichend Schlaf, ist dieser Müdigkeit nicht beizukommen.

Da es aber an so vielen Körperfunktionen maßgeblich beteiligt ist, können die Symptome einer Mangelerscheinung sehr vielfältig sein. Diese sind auch sehr allgemein und machen sich schleichend bemerkbar was zur Folge hat, dass sie von den Betroffenen oft nicht bewusst wahrgenommen werden und dem „Stress“ zugeschrieben werden.

Wieviel Eisen brauchen wir?

Eisen kann vom Körper nicht produziert werden, muss also mit der Nahrung ausreichend zugeführt werden. Die Zufuhr von Eisen sollte 10x so hoch sein wie der tägliche Verlust, der bei 1 – 2mg/Tag liegt. Dies liegt daran dass der Körper lediglich 10% des in der Nahrung vorhandenen Eisen resorbieren kann.

Welche Ursachen hat Eisenmangel?

Meist liegt eine Mangelerscheinung an einer zu geringen Zufuhr von Eisen. Vegetarische Kost oder eine Fehlernährung sind sehr oft die Ursache.

Der beste Eisenlieferant ist Fleisch, vor allem rotes Fleisch. Der Stoff Myoglobin in der tierischen Muskulatur enthält viel und gut resorbierbares Eisen. Die Weisheit „Iss brav Spinat, davon wirst du groß und stark“ hat zwar einen Funken Wahrheit, denn Spinat enthält tatsächlich im Vergleich zu anderen Gemüsesorten viel Eisen, kann sich aber mit dem Eisengehalt von Fleisch nicht messen. Von Gemüse muss eine deutlich größere Menge verzehrt werden um eine adäquate Menge dieses Spurenelements aufnehmen zu können.  

Aber auch eine verminderte Aufnahmefähigkeit, kann einen Eisenmangel verursachen. Diese kann durch bestimmte Erkrankungen des Magen/Darmtrakts, bestimmte Lebensmittel (zB. Vollkornprodukte, Soja, Kaffee), aber auch Medikamente wie zB. Protonenpumpenhemmer (PPI) meist „Magenschutz“ genannt, ausgelöst werden.

Ebenso kann ein erhöhter Bedarf oder ein erhöhter Eisenverlust eine Mangelerkrankung auslösen. So haben vor allem Frauen im gebärfähigen Alter aber auch Kinder im Wachstum und Sportler einen höheren Eisenbedarf. Offensichtliche (Menstruation) oder versteckte Blutungsquellen sind Ursache für einen höheren Eisenverlust. Hier muss an Erkrankungen des Magen-Darmtrakts, Hämorrhoiden aber auch Organ oder –Krebserkrankung gedacht werden.

Die Symptome richten sich nach dem Stadium der Mangelerkrankung:
Stadium I (leichter Eisenmangel) - Mangel an Speichereisen (Ferritin)
Eine negative Eisenbilanz führt zunächst zu einem Mangel an Speichereisen. In diesem ersten Stadium liegen die Ferritin-Werte unter 30 µg/l

Stadium II (mittelschwerer Eisenmangel) - Störung der Hämoglobin-Bildung mit beginnender Anämie
Im zweiten Stadium, dem mittelschweren Eisenmangel, wird der Eisenmangel zur Erkrankung, da die Zellen nicht mehr ausreichend mit Eisen versorgt werden können. Eisen kann nicht oder nicht schnell genug aus den Speichern der Leber und der Milz mobilisiert werden. Dadurch kommt es zu einer unzureichenden Eisenversorgung bei der Hämoglobin-Bildung. Immer mehr Eisen wird aus seinem Transporter, dem Transferrin, gelöst und für die Hämoglobin-Bildung eingesetzt, was sich in einer erniedrigten Transferrin-Sättigung (< 20%) zeigt.

Stadium III (schwerer Eisenmangel) - Eisenmangelanämie mit Hämoglobin-Werten unter 10 g/dl
Im dritten Stadium ist die mangelhafte Eisenversorgung der Körperzellen bereits so stark, dass die Hämoglobin-Normwerte deutlich unterschritten werden – es kommt zu einer ausgeprägten Eisenmangelanämie.

Wenn Sie den Verdacht haben an einem Eisenmangel zu leiden, besprechen Sie das mit Ihrem Hausarzt oder holen Sie sich aus der Apotheke einen Eisenmangel – Selbsttest und verschaffen sich in wenigen Minuten bequem zu Hause Gewissheit. Sollte dieser positiv ausfallen, kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Um einem Eisenmangel vorzubeugen, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten bzw. einen erhöhten Bedarf mit einem entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel, wie zB. den innovativen Oleovital Eisenpräparaten (ohne unangenehmen Eisennachgeschmack), ausgleichen.

Stefanits Linda
 

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