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Reisedurchfall

Bakterielle Keime als Urlaubsfeinde

Bakteriengifte gelten als wichtige Auslöser für Reisedurchfall. Die Inkubationszeit in diesen Fällen ist sehr unterschiedlich: bei Staphylokokkus aureus und Enterotoxin, beträgt sie in etwa nur 1 Stunde, bei Campylobacter jejuni hingegen circa 1 Woche. Großen Unterschied in der Symptomatik stellt auch die Art der Infektion dar. Werden die Bakterien über die Nahrung aufgenommen, verläuft der darauf folgende Durchfall meist ohne Fieber. Salmonellen, Shigellen und Yersinien hingegen dringen in die Darmschleimhaut ein und können auch tiefere Zellschichten schädigen. Gleichzeitig können sich die Keime über die Blutbahn ausbreiten und schwere Komplikationen auslösen. Hohes Fieber ist daher ein typisches Zeichen für eine Infektion mit diesen Keimen.

Risikogruppen
Nicht jeder erkrankt glücklicherweise an Reisedurchfall. Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen sind naturgemäß anfälliger für Verdauungsprobleme. Interessant ist aber auch, dass eine verringerte Magensäurebildung  - v.a. verursacht durch die Einnahme von Protonenpumpenblocker – das Auftreten einer Reisediarrhöe scheinbar begünstigt.

Akutbehandlung
Oberste Priorität hat der Ausgleich des Wasser- und Salzverlustes. Zu empfehlen ist neben der Wasserzufuhr die gleichzeitige Aufnahme von Salz und Glukose. Glukose erleichtert nämlich den Darmzellen die Aufnahme von verloren gegangenen Elektrolyten. Limonaden sollten daher unbedingt mit Zucker und nicht mit Zuckeraustauschstoffen getrunken werden.

Adsorbentien – ausreichend bei Reisediarrhöe?
Adsorbentien wie medizinische Kohle, Pektin und Tanninproteine werden nicht resorbiert, binden aber Wasser und Giftstoffe an ihrer Oberfläche. Die klinische Verwendung zur Entgiftung oder als Antidot ist gut belegt. Allerdings ist die Höhe der Dosierung v.a. bei Kohle zu berücksichtigen: zur Behandlung des Durchfalls werden 8 bis 16 Tabletten täglich empfohlen. Eine kleine Packung mit nur 30 Stück ist für eine Reiseapotheke daher in jedem Fall zuwenig.

Probiotika & Papayaextrakt
Mittlerweile weiß man, dass das Immunsystem des Darms ein wichtiger Faktor zur Abwehr von Krankheitserregern ist. Probiotika werden daher zur Prophylaxe der Reisediarrhö - beginnend bereits einige Tage vor der Abreise empfohlen. V.a. Laktobazillen heften sich nämlich an die Zellen der Dünndarmschleimhaut an und bilden so einen schützenden Biofilm, der Durchfallerregern den Platz an der Oberfläche der Darmschleimhaut regelrecht versperrt.

Auch exotische Pflanzen wie die Papaya können harmonisierend auf die Verdauung wirken. Nach der TCM gilt die Papaya als Aktivator für den Organkreis Lunge und Dickdarm. Eine kurmäßige Anwendung des schmackhaften Fruchtextraktes kann sich daher positiv bei Verdauungsstörungen wie eben Reisedurchfall sowie auch Blähungen und Sodbrennen auswirken.

Medizinische Hefe gegen Durchfall
Elektrolytverlust ausgleichen

Trinken ist das oberste Gebot. Um die verlorenen Mineralstoffe zu ersetzen kann man auch abwechselnd gezuckerten Tee und salzhaltige Suppen trinken und dazu Bananen sowie salzhaltiges Gebäck essen. Cola-Getränke werden bei Übelkeit zwar oft als angenehm empfunden, eignen sich aufgrund der blähenden Kohlensäure allerdings nicht zur Therapie des Reisedurchfalls. Bei Kindern unter zwei Jahren sollten ausschließlich Fertigpräparate mit Elektrolyten aus der Apotheke verwendet werden, die einen ausgewogenen und genau dosierten Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich ermöglichen. Denn Säuglinge und Kleinkinder können Flüssigkeitsverluste weitaus schlechter kompensieren als Erwachsene.

Unumstritten ist auch die Wirkung von Saccharomyces boulardii, einem Hefeprodukt, das bakterielle Gifte unschädlich machen und das Andocken von schädlichen Bakterien an der Darmwand verhindern kann.

 

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