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Blasenbeschwerden


Die Homöopathie ist eine individuelle Therapieform und bei der Suche nach einem geeigneten homöopathischen Arzneimittel steht immer die Frage „Welcher Mensch ist das, der hier Hilfe benötigt“ im Mittelpunkt. Grundsätzlich gilt: es gibt kein homöopathisches Mittel, das man bei bestimmten Beschwerden, wie etwa Blasenentzündungen, Blasenschwäche, Reizblase, jedem Menschen, der unter einer solchen Erkrankung leidet, verabreichen kann.

Es gibt aber Arzneimittel, die eine Affinität zu bestimmten Organen haben, z.B. zur Blase: Cantharis, Berberis, Dulcamara, Petroselinum, Cubeba, Staphisagria, Causticum, Sepia, Pulsatilla und viele andere.

Bei chronischen Beschwerden wendet man sich am besten an einen ausgebildeten Homöopathen (Ärzteliste: www.homoeopathie.at).

CANTHARIS: Die Spanische Fliege, ein Käfer, hilft bei Blasenbeschwerden mit andauerndem Harndrang, es kommen aber nur ein paar Tropfen, die mit Blut gemischt sind. Der Urin kann auch gallertartig und mit Schleimfäden versetzt sein. Charakteristisch sind der brennende Schmerz und ein unerträglicher Harndrang vor, während und nach dem Wasserlassen, der nicht aufhört. Die Schmerzen sind so stark, dass sich der Betroffene windet. Es brennt, als würde ein glühendes Eisen durch die Harnröhre gezogen. Die Nierengegend ist sehr empfindlich gegen Berührung. Bei all diesen Beschwerden kann das sexuelle Verlangen gesteigert sein.Schlimmer sind die Beschwerden durch Trinken, grelle Gegenstände, Anblick oder Geräusch von Wasser, besser durch Ruhe und Wärme und auf dem Rücken liegen.

BERBERIS: Die Berberitze hat einen engen Bezug zu Niere und Blase. Der Kranke hat Schmerzen im Kreuz und ist sehr berührungsempfindlich in der Nierengegend. Er klagt dort über ein Gefühl von Brennen und Wundheit. Er sieht sehr leidend aus: blass, mit hohlen Wangen und tief liegenden Augen mit blauen Ringen darunter. Der stechende, schneidende Schmerz zieht von den Nieren ausgehend bis in die Blase und Harnröhre. Bei Nierenkoliken, die schlimmer auf der linken Seite sind, kann man an Berberis denken. Oft wird ein blubberndes, sprudelndes Gefühl in der Nierengegend beschrieben. Der Urin ist grünlich, blassgelb oder blutig rot mit dickem Schleim und rötlichem Sediment. Beim Wasserlassen zieht der Schmerz bis in die Oberschenkel, der Patient hat das Gefühl, als würde etwas Urin zurückbleiben. Die Harnröhre brennt, wenn nicht uriniert wird. Schlimmer werden die Beschwerden durch Bewegung, vor allem erschütternde Bewegung, durch Bücken und sie sind im Sitzen und Liegen schlimmer als im Stehen.

DULCAMARA: Die Blasenentzündung wird ausgelöst durch eine Unterkühlung, z.B. Sitzen auf einem kalten Stein oder feuchtem Boden. Die Beschwerden können auch durch Wetterwechsel ausgelöst werden, vor allem gegen Ende des Sommers, wenn die Tage noch heiß und die Nächte schon kalt sind. Der Urin enthält dickes, schleimiges, eitriges Sediment. Auch bei Harnverhaltung von Waten in kaltem Wasser hilft der bittersüße Nachtschatten aus der Familie der Solanaceae. Die Beschwerden sind: schmerzhaftes Urinieren, der Harn geht nur tropfenweise ab; übel riechender Harn; Schleimausfluss aus der Harnröhre; Blasenlähmung mit unwillkürlichem Harnabgang. Schlimmer werden die Beschwerden nachts, durch feuchtes kaltes Wetter, besser durch Bewegung, Wärme und trockenes Wetter.

PETROSELINUM: Leitanzeigend für die Verwendung der Petersilie aus der Familie der Umbelliferen ist plötzlicher Harndrang. Der Kranke hat Schmerzen, die ihn frösteln lassen, er springt auf und ab vor Schmerzen, wenn er nicht sofort auf die Toilette gehen kann. Die Harnröhre brennt und kribbelt vom Perineum ausgehend, auch ein heftiges Jucken tief in der Harnröhre kommt vor. Eine Indikation ist auch chronischer Harnröhrenausfluss, das Sekret ist gelb, milchig und es besteht häufiger Harndrang. Farrington verwendete dieses Mittel bei Babies, die Schwierigkeiten mit dem Urinieren hatten.

CUBEBA: Der Kubebenpfeffer aus der Familie der Piperaceae kann verwendet werden bei häufigem Urinieren nervösen Ursprungs, bei Urethritis mit viel Schleimabsonderung. Die Schmerzen, ein Schneiden mit Zusammenschnürungsgefühl, treten vor allem nach dem Urinieren auf. Der Harn ist schäumend und dunkel und weist einen eigentümlichen Geruch nach Veilchen auf. Bei Bettnässen, bei Reizblase und bei chronischer Zystitis mit Völlegefühl in der Blase, mit dem Verlangen alle zehn Minuten zu urinieren, wobei nur wenige Tropfen auf einmal abgehen und die Krämpfe nach dem Urinieren schlimmer sind, ist an den Kubebenpfeffer zu denken. Die Untersuchung des Harns ergibt oft keinen Befund.

STAPHISAGRIA: Der Kranke leidet unter häufigen Harndrang und muss stundenlang auf der Toilette sitzen. Die Beschwerden treten auf bei frisch verheirateten Frauen oder nach der Geburt, wenn die Wehen sehr stark waren. Der Rittersporn ist auch angezeigt bei Blasenvorfall und bei älteren Männern mit Prostatabeschwerden, wenn die Harnröhre brennt, wenn nicht uriniert wird. Auf der Blase lastet ein Druck, der zum Urinieren drängt, meist kommt aber nicht viel Urin. Dann hat man das Gefühl, als wäre die Blase noch nicht leer, es tropft nach. Die Schmerzen sind schneidend und brennend und werden nach dem Harnlassen schlimmer. Durch Husten oder Niesen kommt es zu unwillkürlichem Harnabgang auch großer Mengen. Die Beschwerden verschlimmern sich durch Kummer, Kränkung und Zorn, durch sexuelle Exzesse.

CAUSTICUM ist ein weiteres Mittel, das bei Husten, Niesen oder Gehen unwillkürlichen Harnabgang hat. Weitere Anwendungsgebiete sind Bettnässen im ersten Schlaf oder Harnabgang durch geringe Aufregung, Harnverhaltung nach chirurgischen Eingriffen. Der Urin wird beim Wasserlassen nicht gespürt. Der Harn ist scharf, wund machend und schleimig, die Harnröhrenöffnung juckt.

SEPIA: Der Tintenfisch wird verwendet bei Bettnässen im ersten Schlaf, bei chronischer Blasenentzündung mit abwärts drängendem Gefühl über dem Schambein, bei Blasenkrämpfen, bei heftigem Brennen in der Harnröhre ohne Harndrang. Die Harnröhre brennt, schneidet, sticht und juckt. Man fühlt ein Drücken auf der Blase, spürt den Harndrang und muss erst einige Minuten warten, bis der Urin abgeht. Sepia wird auch verwendet, wenn man nachts öfters durstig erwacht und auf die Toilette gehen muss. Der Harn ist dunkel oder rot, mit sandigem, lehmartigem Sediment, der Geruch sehr stinkend. Aus der Harnröhre geht Schleim oder ein milchiger Ausfluss ab.

PULSATILLA hilft bei verstärktem Harndrang, der beim Liegen schlimmer ist, bei unwillkürlichem Harnabgang nachts, beim Husten, beim Sitzen und Gehen. Die Harnröhrenöffnung ist wund und brennt während und nach dem Urinieren. Besser werden diese Beschwerden durch Baden in kaltem Wasser. Das Liegen auf dem Rücken fällt schwer, weil hier der Harndrang verstärkt auftritt. Manchmal hat man das Gefühl, als rolle ein Stein in der Blase. Der Blasenbereich ist sehr empfindlich gegen Druck. Weitere Anwendungsgebiete sind: Blasenschwäche bei alten Menschen mit aufgetriebenem Darm, häufiger Harndrang und Ziehen im Abdomen, vor allem bei schwangeren Frauen, Harnretention nach der Entbindung, Harndrang vor der Menses, Harnentleerung häufiger während Kopfschmerzen. Die Küchenschelle hilft besonders gut bei sanften, gutmütigen Personen, die leicht zu Tränen geneigt sind und gerne Trost annehmen.

Mag. Bruni Auer
Apotheke Donauzentrum
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