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Blasen- und Nierentees

BLASEN- und NIERENTEES

Die Vorschläge der Österreichische Gesellschaft für Phytotherapie

Die ÖGPhyt der Universität Wien hat Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Zusammensetzung verschiedener Teemischungen genau befassen. Vor kurzem sind nun die Vorschläge für Blasen- und Nierentees veröffentlicht worden, die wir Ihnen im Folgenden näher bringen wollen.

Wer kennt sie nicht, die ersten Anzeichen einer Blasenentzündung ? Es brennt, es zieht, man muss ständig auf die Toilette. Jetzt heißt es rasch handeln! Viel trinken ist die Devise, denn die Harnwege gehören nun gut durchspült, um die Krankheitserreger auszuschwemmen.

Als Krankheitserreger sind meist Bakterien vom Typ Escherichia coli anzutreffen, die im Harntrakt rein gar nichts zu suchen haben. Im Darm jedoch verrichten sie gute Dienste, sie helfen nämlich bei der Verdauung. Sind die Abwehrkräfte der Blase und Niere geschwächt, so haben sie Chancen, ihren Standort zu wechseln – und verursachen unangenehme Beschwerden.

"Viel trinken" - was soll nun getrunken werden?

Vermeiden Sie Kaffee, schwarzen Tee, Fruchtsäfte in großen Mengen und Alkohol. Diese Getränke können die Blase nämlich noch zusätzlich reizen. Am besten trinken Sie Wasser (Leitungswasser oder stilles Mineralwasser) – ca. 3l / Tag- und spezielle Tees aus der Apotheke.

birke.jpg

Bildquelle: www.kup.at

Welche Arzneipflanzen eignen sich zur Behandlung von Harnwegsinfekten ?

An erster Stelle stehen Arzneipflanzen, die auf natürliche Weise die Harnmenge erhöhen und so für eine gute Durchspülung der Harnwege sorgen. So können Keime ausgespült werden und ein ev. Aufsteigen der Infektion in die Nieren verhindert werden. Auch bei Neigung zu Harnsteinen hat sich diese Durchspülungstherapie als günstig erwiesen. Sollten sich die Beschwerden allerdings nicht innerhalb 2 –3 Tagen bessern, so ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Die Arbeitsgruppe „Arzneitees – Teedrogen" („Droge" steht hier nicht für Rauschdroge, sondern ist die Bezeichnung für eine Arzneipflanze oder für einen ihrer Teile, so z.B. für die Blätter, Blüten oder für die Wurzel) schlägt folgende Mischungen vor, die wir Ihnen in unserer Apotheke anbieten können:

Tees zu Erhöhung der Harnmenge bei Katarrhen im Bereich der ableitenden Harnwege und bei Steinleiden (Harngrieß, Harnsteine) 

Harntreibender Tee Variante 1


 
Teile
Wirkung
Goldrutenkraut
40
erhöht Harnmenge, wirkt schwach krampflösend
und entzündungshemmend
Orthosiphonblätter
30
erhöhen Harnmenge, wirken schwach krampflösend
Birkenblätter
15
erhöhen Harnmenge
Schachtelhalmkraut
15
erhöht Harnmenge
Zubereitung: 1 Esslöffel Teemischung mit 150 ml (entspricht einer Teetasse) kochendem Wasser übergießen und unter gelegentlichem Umrühren 10 Minuten bedeckt stehen lassen, anschließend durch ein Teesieb abseihen. Der Tee wird am besten frisch zubereitet. Soll ein Vorrat für einen Tag hergestellt werden, so wird jeweils die vierfache Menge genommen. Aufbewahrung in einer gut verschlossenen Thermoskanne.
Anwendung: Der Tee soll warm (nicht heiß), bis zu viermal pro Tag, getrunken werden.

Harntreibender Tee Variante 2

 
Teile
Wirkung
Hauhechelwurzel
40
erhöht Harnmenge
Queckenwurzelstock
40
erhöht Harnmenge, wirkt antibakteriell
Löwenzahnwurzel
20
erhöhen Harnmenge


Zubereitung und Anwendung: siehe Harntreibender Tee Variante 1


Bei entzündlichen Harnwegsinfektionen kann neben diesen harntreibenden Teedrogen auch eine andere Arzneipflanze gute Dienste leisten:

Die BÄRENTRAUBE mit ihrer antibakterielle Wirksamkeit

baerentraube.jpg

Bildquelle: www.kup.at

Die Bärentraube ist ein niederer, teppichbildender Strauch mit kleinen derben Blättern. In diesen Blättern ist Arbutin enthalten, das im Körper gespalten wird – es entsteht Hydrochinon. Hydrochinon ist nun imstande, den Harn zu desinfizieren. Dies gelingt allerdings nur, wenn der Harn alkalisch (also nicht „sauer") reagiert.

Deshalb ist beim Trinken von Bärentraubenblättertee folgendes zu beachten:

  • Vermeiden Sie alles, was zur Bildung eines sauren Harns führt, so z.B. saures Obst, Fruchtsäfte, Sauerkraut oder Fleisch.
  • Ziehen Sie pflanzliche Kost vor – essen Sie viel Gemüse: etwa Kartoffeln oder Tomaten.
  • Manche Autoren empfehlen die zusätzliche Gabe von Speisesoda oder einem Basenpulver.
Die Wirkstoffe der Bärentraube sind im Vergleich zu anderen Arzneipflanzen sehr gut erforscht, deshalb liegen auch Daten über unerwünschte Wirkungen vor:

Der hohe Gerbstoffgehalt kann bei Magenempfindlichkeit Übelkeit und Erbrechen auslösen.
Die Anwendung eines Bärentraubenblättertees soll außerdem nur kurzfristig erfolgen.
So schlagen Jänick, Grünwald u. Brendler im „ Lehrbuch der Phytotherapie" ohne ärztl. Rat eine maximale Anwendungsdauer von einer Woche und dies max. 5 mal im Jahr vor. Bei langfristiger und hochdosierter Einnahme sind nämlich u.a. von Leberschäden berichtet worden.
So ist auch zu beachten, dass Schwangere und Stillende sowie Kinder unter 12 keine Bärentraubenblättertees oder –zubereitungen zu sich nehmen dürfen.

Die Vorschläge der ÖGPhyt stellen nun eine Kombination zwischen den antibakteriell wirksamen Bärentraubenblättern mit den anderen harntreibenden Arzneipflanzen dar.

Tees zur unterstützenden Behandlung von entzündlichen Harnwegsinfekten (Blasen- und Nierenbeckenkatarrhen) 

Blasentee Variante 1

 
Teile
Wirkung
Bärentraubenblätter
45
antibakteriell
Hauhechelwurzel
20
erhöht Harnmenge
Goldrutenkraut15erhöht Harnmenge, wirkt entzündungshemmend
und schwach krampflösend
Orthosiphonblätter20erhöhen Harnmenge, wirken schwach krampflösend
Zubereitung: 1 Esslöffel Teemischung mit 150 ml (entspricht einer Teetasse) kochendem Wasser übergießen und unter gelegentlichem Umrühren 10 Minuten bedeckt stehen lassen, anschließend durch ein Teesieb abseihen. Der Tee wird am besten frisch zubereitet. Soll ein Vorrat für einen Tag hergestellt werden, so wird jeweils die vierfache Menge genommen. Aufbewahrung in einer gut verschlossenen Thermoskanne.
Anwendung: Der Tee soll warm (nicht heiß), bis zu viermal pro Tag, getrunken werden. Es wird empfohlen, während der (mehrtägigen) Anwendung des Tees reichlich Gemüse zu essen und 1 Teelöffel Speisesoda (oder Basenpulver) pro Tag zu sich zu nehmen.

Blasentee Variante 2 = Species urologicae des Öst. Arzneibuches

 
Teile
Wirkung
Bärentraubenblätter
35
antibakteriell
Bruchkraut
35
erhöht die Harnmenge, wirkt schwach krampflösend
Birkenblätter
30
erhöhen die Harnmenge
Zubereitung und Anwendung: siehe Blasentee Variante 1

Blasentee Variante 3 = Species diureticae des Öst. Arzneibuches

Teile
Wirkung
Bärentraubenblätter
40
antibakteriell
Schachtelhalmkraut
30
erhöht die Harnmenge
Hauhechelwurzel
15
erhöhen die Harnmenge
Süßholzwurzel
15
schwach krampflösend
Zubereitung und Anwendung: siehe Blasentee Variante 1

Wir beraten Sie dazu gerne!

Ihr Team der Apotheke Donauzentrum

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