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ARTEMISIA ABROTANUM

(Abrotanum)


ALLGEMEINES:


Die Eberraute oder der Eberrautenbeifuss gehört zur Familie der Compositae. Die Pflanze ist in Südeuropa, in wärmeren Zonen beheimatet, man findet sie in Italien und auch in Spanien. Im Norden wird sie als Gartenpflanze kultiviert. Sie ist ein ein- bis eineinhalb Meter hoher Halbstrauch mit verholzenden Stängeln und fiederschnittigen, graugrünen Blättern, die im Winter von unten nach oben abfallen. Die Blüten sind klein und gelblich, blühen nur in den wärmeren Zonen. Beim Reiben der Blätter entsteht ein starker Geruch nach Zitrone, der Geschmack ist bitter. Der frische Geruch war es auch, warum man Sträuße von Eberrauten in die Kirche mitnahm. Es sollte verhindern, dass man einschlief.

Junge Burschen banden einige Zweige der Eberraute in die Blumensträuße für ihre Mädchen, ein Zeichen der Treue. Die Pflanze wurde auch als Räucherkraut verwendet, mit dem man böse Geister aus Haus und Ställen vertreiben konnte.

In der Volksmedizin ist die Eberraute schon seit langem als Tonikum bekannt. Wie andere Artemisiaarten wurde sie auch als Antihelminthikum gebraucht. Man verwendete die Blüten und Samen in Wasser gekocht für Beschwerden beim Harnlassen. Gegen Vergiftungen kochte man Blüten und Samen in Wein. Gegen Haarausfall wurde das verbrannte Kraut mit Ricinusöl vermischt und auf die Kopfhaut aufgetragen. Auch für Einreibungen bei Schwellungen und Durchblutungsstörungen wurde eine ölige Zubereitung hergestellt. In England wurde eine Tinktur aus der Asche zur Förderung des Bartwuchses verwendet.

Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe.

In der Homöopathie wird die Pflanze bei Abmagerung, besonders der unteren Extremitäten verwendet, weiters bei Colitis, wenn Durchfälle sich mit Verstopfung abwechseln, bei Wurmerkrankungen, bei Akne rosacea, bei rheumatischen Beschwerden und Gicht. An Abrotanum ist besonders zu denken, wenn sich die Beschwerden verlagern, wenn eine Krankheit in die andere übergeht, zum Beispiel Husten oder rheumatische Beschwerden im Wechsel mit Durchfall, Hautauschläge im Wechsel mit Rheuma, Durchfall im Wechsel mit Verstopfung, Kopfschmerzen im Wechsel mit

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Niedergeschlagen, ängstlich, mürrisch, jähzornig, boshaft, unruhig. Das Denken fällt schwer.
KOPF: Durch Muskelschwäche im Nacken kann der Kopf nicht hochgehalten werden. Völlegefühl im Kopf
AUGEN: Blaue Ringe um die Augen. Farbiges Licht verursacht Schwindel.
GESICHT: Runzelig, blau verfärbt, bleiche trockene Haut. Altes Aussehen. Bläuliche Verfärbungen nach unterdrückten Hautausschlägen. Mitesser.
MUND: Schleimiger Geschmack. Die Zunge fühlt sich wund an.
OHREN: Gefühl, als ströme Wind aus dem Ohr. Summen wie von Bienen.
NASE: Nasenbluten bei Jugendlichen.
ATMUNGSORGANE: Trockener Husten nach Durchfall. Gefühl, heiße Luft einzuatmen. Ein drückendes Gefühl hindert am Tiefatmen.
VERDAUUNGSORGANE: Abmagerung trotz Heißhunger. Gefühl, als schwimme der Magen im Wasser. Gefühl, als würde der Magen schlaff herunterhängen.  Brennende, nagende, schneidende Beschwerden. Wenig Appetit. Bei Neugeborenen, wenn Blut aus dem Nabel sickert. Abdomen aufgetrieben, das Bücken fällt schwer. Die Nahrung wird unverdaut wieder ausgeschieden. Wenn der Durchfall aufhört, beginnen die rheumatischen Beschwerden. Durchfall und Verstopfung wechseln ab. Hämorrhoiden. Würmer. Abneigung gegen Süßigkeiten, Verlangen nach in Milch gekochtem Brot.
HERZ: Schwacher Puls. Rheuma, zum Herzen ziehend.
GENITALIEN: Hodenschwellung nach Mumps, Scharlach.
HAUT: schlaff, hängt locker herab. Furunkel, wenn Hepar sulfuris ausgewirkt hat. Hämangiome bei Kindern. Juckende Frostbeulen.
RÜCKEN: Kreuzbeinschmerzen. Wundes, lahmes Gefühl auch in den Beinen. Wandernde Schmerzen.
EXTREMITÄTEN: Abmagerung besonders der Beine. Schwäche der Extremitäten.
FIEBER: Hohes Fieber während Rheuma. Schwächendes Fieber bei Grippe.
SCHLAF: Ruhelos mit schlimmen Träumen.

VERSCHLIMMERUNG: Kaltes Wetter. Wetterwechsel. Unterdrückungen von Ausscheidungen. Nachts.
BESSERUNG: Bewegung. Bei Durchfall. Rückenschmerzen besser durch Ruhe.

Mag. B.Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8:00 - 19:00 (durchgehend geöffnet)
Sa 8:00 bis 12:00
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