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ANAMIRTA COCCULUS

(Cocculus)

 

ALLGEMEINES


Anamirta cocculus ist eine in Sri Lanka und Vorderindien wachsende Schlingpflanze und gehört zur Familie der Menispermaceae. Im Mittelalter wurden die zerstoßenen Kokkelskörner zum Fischen verwendet. Die Fische wurden durch das Gift (Pikrotoxin) der Kokkelskörner betäubt, drehten den Bauch nach oben und konnten mit den Händen gefangen werden. Das Gift wirkt auf die Nerven, vor allem auf die motorischen Elemente des Zentralnervensystems und des Rückenmarks. Verwendet wird das Arzneimittel bei Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, vor allem bei Auto- oder Schifffahrten und bei Beschwerden durch Nachtwachen bei Arbeiten oder durch die Pflege von Kranken.

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME


GEMÜT: Benommen, sehr traurig und verdrießlich. Angst, ärgert sich über jede Kleinigkeit. Herumtrödeln, kann mit keiner Arbeit fertig werden. Furcht vor überraschenden Dingen, vor plötzlichen Geräuschen.
KOPF: Schwindel mit Übelkeit. Drehschwindel mit Erbrechen beim Aufrichten im Bett. Schwerer Kopf, Schmerzen im Hinterkopf und Nacken, besser durch Zurückbeugen. Zittern des Kopfes durch Schwäche der Halsmuskeln.
AUGEN: Öffnen der Lider schwierig morgens, im Schlaf offen.
GESICHT: Zittern des Unterkiefers.,
MUND: Zunge wie gelähmt. Sprechen erschwert. Metallischer Geschmack. Schlucken fällt schwer, Hals trocken und wie gelähmt.
VERDAUUNGSORGANE: Abneigung gegen alle Speisen und Getränke, der Geruch der Speisen erregt Ekel. Übelkeit, steigt in den Kopf auf. Erbrechen, ohnmächtig werden. Übelkeit, durch Fahren im Auto. Aufgetriebener Bauch. Schmerz wie von scharfen Steinen im Bauch, Krämpfe.
ATMUNGSORGANE: Gefühl von Leere in der Brust.
HERZ: Herzklopfen, wenn man sich bewegt oder aufregt, mit Schwindel und ohnmachtsähnlichem Gefühl.
EXTREMITÄTEN: Schmerzen wie zerschlagen in Schultergelenk und Arm. Hände werden beim Zugreifen taub. Zittern der Hände beim Essen. Gefühllosigkeit. Ungeschickt, lässt Dinge wieder fallen. Einschlafen der Gliedmaßen. Schwäche in den Knien. Lähmung der Beine mit Ödem. Glieder steif ausgestreckt. Schwerfälliger Gang.
SCHLAF: Schlaflos durch geistige oder körperliche Erschöpfung. Ständige Schläfrigkeit, wie betäubt durch die Pflege von Angehörigen, durch Nachtarbeit. Jetlag.

VERSCHLIMMERUNG: Bewegung (Boot, Auto, Kutsche), Berührung, Anstrengung, Lärm. Schlafmangel. Kälte. Essen. Gedanken oder Geruch von Speisen. Kaffeetrinken, Rauchen.
BESSERUNG: Ruhiges Liegen oder Sitzen, warmes Zimmer.  

Mag. Bruni Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8:00 - 19:00 (durchgehend geöffnet)
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