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Wie erhält man ein qualitativ hochwertiges Johanniskrautpräparat ?

Die Qualität pflanzlicher Extrakte wird bestimmt durch:
  • die Auswahl der Ausgangsdroge
  • das Auszugsmittel und
  • das Herstellverfahren.
Grundlage für ein hochwertiges Präparat ist sicherlich die Auswahl der Droge: die Qualität der in der Apotheke erhältlichen Teedroge bzw. auch des Ausgangsmaterials für die Herstellung von Extrakten ist im Europäischen Arzneibuch festgelegt (sog. „Arzneibuch-Qualität" ).

Johanniskraut – Hyperici Herba

Definition: J. besteht aus den während der Blütezeit geernteten, ganzen oder geschnittenen, getrockneten Triebspitzen von Hypericum perforatum L. Die Droge enthält mindestens 0,08 Prozent Gesamt – Hypericine, berechnet als Hypericin und bezogen auf die getrocknete Droge.

Auch wenn man heute weiß, dass die Hypericine nicht die einzigen Wirksubstanzen des Johanniskrauts sind, sind sie nach wie vor ein wichtiger Indikator für gute pharmazeutische Qualität.
Beim Johanniskraut hat sich außerdem gezeigt, dass auch zahlreiche äußere Einflüsse wie z.B. das Klima, die Dauer der Sonneneinstrahlung, die Ernte- und Trocknungsbedingungen und der Erntezeitpunkt ganz wesentlich die Qualität bestimmen. Deshalb gilt es immer als Ziel, möglichst genau diese Bedingungen festzulegen, um eine gleichbleibende Qualität der Extrakte zu gewährleisten = Standardisierung.

Für die Herstellung eines Extraktes wird nun die geschnittene Ausgangsdroge mit einem Lösungsmittel versetzt, um die relevanten Inhaltsstoffe zu extrahieren .Die Auswahl des Lösungsmittels entscheidet ganz wesentlich, was extrahiert wird, während das gewählte Herstellungsverfahren hauptsächlich für das Wieviel verantwortlich ist.
Üblicherweise wird als Lösungsmittel 60% Ethanol oder 80% Methanol eingesetzt. Nur mit so hohen Alkoholkonzentrationen gelingt es, neben Hypericin und den Flavonoiden auch das für die antidepressive Wirkung so wichtige Hyperforin in hohem Maße zu extrahieren.
Schon während dieses Herstellprozesses werden laufend Proben entnommen und analysiert, um Extrakte höchster Qualität zu gewinnen.
Eine Kenngröße, die bei vielen pflanzlichen Arzneimitteln auch außen an der Packung angegeben ist, ist das native Droge-Extraktverhältnis (DEV). Es gibt an, welche Drogenmenge zur Herstellung des nativen Extraktes ( ohne Hilfsstoffe ) benötigt wird und ist somit eine wichtige Kenngröße für das Herstellverfahren.

DEV nativ = Masse der eingesetzten Droge (kg) x 100 (%) / Masse des nativen Extraktes (kg) x Trocknungssubstanzgehalt nach Ph.Eur. (%)

Beim Johanniskrautextrakt resultiert mit den besprochenen Lösungsmitteln ein DEV von 3-6 : 1.

Nach der Reinigung des Extraktes kommt es nun zur schonenden Trocknung und Mahlung, anschließend wird der Extrakt mit Hilfe hoch moderner Technologien zu Tabletten bzw. Dragees weiterverarbeitet.

Da in den letzten Jahren eine Vielzahl von Johanniskrautpräparaten in den Handel gekommen ist, fällt es oft schwer, Präparate guter Qualität auf den ersten Blick zu erkennen. Wir als Ihre Apotheker stehen Ihnen hier gerne beratend zur Verfügung. Unbürokratisch und rasch.

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