Aktion des Monats

statt 13,90€
11,10€
20%
SPAREN!
statt 13,50€
10,80€
20%
SPAREN!

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 8:00 - 19:00
(durchgehend geöffnet)
Sa 8:00 bis 12:00



 
  Wir unterstützen;
 
 
<< zurück

AGARICUS MUSCARIUS

agaricus_1.jpg

(Agaricus)


ALLGEMEINES: Der Fliegenpilz aus der Familie der Amanitaceae (Knollenblättergewächse) wächst in lichten Wäldern. Er wird etwa zwanzig Zentimeter hoch, der Hut hat einen Durchmesser von acht bis zwanzig Zentimetern. Der Pilz ist sehr dekorativ mit seinem roten Hut und den weißen Punkten, er ist fast jedem Menschen als Giftpilz bekannt. In früheren Zeiten wurde er als Aphrodisiakum verwendet, weiters als Bestandteil berauschender Getränke. Der Name stammt davon ab, dass man den Pilz in Milch gekocht zum Töten der Fliegen verwendete. Sibirische Völker verwendeten ihn, um in eine Art Trance zu verfallen, für schamanische Riten. Es ging sogar soweit, dass der Urin der Berauschten aufgefangen und wieder getrunken wurde, worauf alle erneut in eine Art Trance fielen.

Der Genuss von Fliegenpilzen führt bereits nach einer halben Stunde zu Übelkeit und unkontrollierten Bewusstseinsveränderungen, starken Erregungszuständen, Zuckungen der Muskulatur, Krämpfen, Sehstörungen, Speichel- und Tränenfluss. Der Genuss von vier Pilzen soll angeblich bereits tödlich wirken können. Dies gilt jedoch nicht für Nacktschnecken, die sich den Pilz gut schmecken lassen.

Inhaltsstoffe sind Muskarin, Muskaridin, Ibotensäure, Muscimol, Cholin, Acetylcholin und Spurenelemente. Durch das Trocknen des Pilzes entsteht aus der Ibotensäure Muscimol. Muscimol soll die psychoaktive Wirkung besitzen.

In der HOMÖOPATHIE wird der Fliegenpilz für Zustände verwendet, die mit Jucken, Brennen und Rötung von Gesicht, Ohren, Nase, Zehen einhergehen. Bei Zuckungen im Gesicht, vor allem der Lider leistet Agaricus gute Dienste. Er ist ein hervorragendes Mittel für Erkrankungen des Nervensystems. Die Symptome erscheinen diagonal wie z.B.  rechter Arm und linkes Bein. Schmerzen werden begleitet von Empfindungen wie Kälte, Taubheit und Kribbeln. Agaricus wird auch verwendet für alte Menschen mit trägem Kreislauf.
agaricus_2.jpg
 

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Furchtlosigkeit, Geschwätzigkeit, Gleichgültigkeit, Abneigung gegen Arbeit. Delirium mit Singen, Schreien und Murmeln, Reimen. Alberne Heiterkeit. Intensive Furcht vor Krebs. Leicht beleidigt. Morbide Gedanken. Mangel an Selbständigkeit.
KOPF: Kopfschmerzen bei Trinkern, vor allem nach Zechgelagen. Kopfschmerzen im Fieberdelirium. Epilepsie nach unterdrückten Hautausschlägen. Schwindel, fällt zurück, als wäre ein Gewicht im Hinterkopf. Seitlicher Kopfschmerz, mit dem Gefühl, als wäre ein Nagel im Kopf. Eisiges Kältegefühl, wie von Eisnadeln. Verlangen, den Kopf warm einzuhüllen. Kopfschmerzen mit Nasenbluten. Durchzuckende Stiche, meist in kleinen Stellen. In der Stirn Stiche, Reißen, Ziehen und Brennen, mehr links.
GESICHT: Zuckungen, Grimassenschneiden. Erfrierungen im Gesicht. Neuralgien mit lanzinierenden, reißenden Schmerzen. Gefühl von Eisnadeln oder scharfen Eisstücken. Reißen, Pochen in den Wangen, Sticheln im Kinn. Herpes auf den Lippen. Ausschlag um den Mund bei Kindern. Ausdruck leicht idiotisch.
AUGEN: Das Lesen ist schwierig, die Buchstaben bewegen sich vor den Augen und verschwimmen. Flackernde Doppelbilder. Sehschwäche von zu langer Anstrengung. Zucken der Lider. Rote, juckende, verklebte Lidränder. Lichtempfindlich, auch gegen Kerzenlicht. Braune Mouches volantes.
OHREN: Jucken und Brennen. Rasseln, Flattern in der Paukenhöhle. Ohrengeräusche.
NASE: Wässrige oder stinkende, blutige Absonderung. Gefühl von Wundheit in der Nase. Juckreiz innerlich und äußerlich. Krampfartiges Niesen nach Husten. Rote Nasenspitze von Alkoholikern. Heuschnupfen mit Juckreiz in Choanen und Ohren. MUND: Herpes auf den Lippen. Aphthen am Gaumen. Zitternde Zunge. Durst. Splitterartige Schmerzen in der Zunge. Zunge weiß belegt. Vermehrter scharfer Speichelfluss.
VERDAUUNGSORGANE: Schluckauf. Unnatürlicher Hunger und immer durstig. Aufgetriebener Bauch, reichliche, geruchlose Winde. Stechende Schmerzen. Durchfall mit stinkenden Blähungen. Drei Stunden nach einer Mahlzeit Brennen im Magen. Der Essiggeruch ist unerträglich. Sehr schläfrig nach dem Mittagessen. Stechen in Milz und Leber.
HARNWEGE: Stiche und Brennen während der Harnentleerung. Häufige Harnentleerung. Schwäche des Blasensphinkters.
HALS: Stiche zum Ohr hin ausstrahlend. Trockener Rachen, schwieriges Schlucken. Kratzen im Hals.
ATMUNGSORGANE: Spastischer Husten nachts nach dem Einschlafen. Kopfschmerzen bei Husten. Erstickungsangst. Atmung erschwert, beklommen. Dyspnoe im Gehen, muss stehen bleiben, um Atem zu holen. Heftige Hustenanfälle, die sich durch Willensanstrengung unterdrücken lassen, aber durch Essen schlimmer werden.
HERZ: Beklemmung im Brustkorb, besonders beim Bücken. Gefühl, als sei der Thorax zu eng. Unregelmäßiger Puls. Herzklopfen.
GENITALIEN: Frauen: Nervöse Erschöpfung nach sexuellen Ausschweifungen. Gebärmuttervorfall im Klimakterium mit nach unten drängenden Schmerzen. Menstruation verstärkt, verfrüht. Sexuelle Erregung. Juckende, brennende Brustwarzen.
Männer: Krampfartiges Ziehen im linken Hoden und Samenstrang. Sexualtrieb gesteigert oder Potenz stark verringert. Starker Juckreiz an den Genitalien. Hoden schmerzhaft zurückgezogen. Beschwerden nach sexuellen Ausschweifungen. Nach dem Koitus hochgradige Schwäche.
RÜCKEN: Die Wirbelsäule ist sehr empfindlich gegen Berührung. Schmerzen im Lendenwirbel- und Kreuzbeinbereich, schlimmer durch Sitzen, der Kranke will auf dem Rücken liegen. Jede Bewegung und Drehung verursacht Schmerzen. Durchzuckende Stiche, Brennen die Wirbelsäule entlang. Rückenschmerzen nach dem Mittagessen, an einer umschriebenen Stelle in der Mitte. Häufig scharfe Stiche wie durch Splitter. Beißendes Brennen in einer kleinen Stelle in der Wirbelsäule.
EXTREMITÄTEN: Schlaffe Muskeln. Juckende, brennende Frostbeulen. Chorea. Zuckungen einzelner Muskelpartien bis zu Bewegungen des ganzen Körpers. Die unwillkürlichen Bewegungen hören im Schlaf auf. Der Kranke stolpert beim Gehen, er fühlt sich unsicher. Zittern. Steifheit. Krämpfe in den Fußsohlen. Schienbeinschmerzen. Taubheitsgefühl. Wachstumsschmerzen. Unsicherer Gang stolpert über alles, was im Weg steht. Eiskalte Füße bis zu den Fußgelenken. Die Zehen jucken und brennen, sind rot und geschwollen, wie erfroren.
HAUT: Gefühl, als würde die Haut von eiskalten Nadeln durchbohrt werden. Brennen, Jucken verschiedener Körperteile, diese sind geschwollen, heiß und gerötet. Frieselähnliche Ausschläge, mit unerträglichem Jucken und Brennen. Der Juckreiz wechselt den Ort durch Kratzen. Frostbeulen. Juckreiz ohne Hautausschlag. SCHLAF: Auffahren und häufiges Erwachen. Zucken im Schlaf. Lebhafte Träume. Tagsüber schläfrig. Gähnanfälle. Gähnen, gefolgt von unfreiwilligem Lachen. Unruhiger Schlaf durch Juckreiz und Brennen.

VERSCHLIMMERUNG: Kalte Luft, der Patient ist sehr empfindlich gegen kalte Luft. Nach dem Essen. Vor einem Gewitter. Druck auf die Wirbelsäule. Geistige Erschöpfung. Ausschweifungen. Alkohol.
BESSERUNG: Langsames Bewegen.

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8:00 - 19:00 (durchgehend geöffnet)
Sa 8:00 bis 12:00
Wir akzeptieren

created by msdesign