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ACIDUM ACETICUM

(Essigsäure, Eisessig)


ALLGEMEINES


Essigsäure ist eine stark riechende, saure, klare und farblose Flüssigkeit. Gewonnen wird sie durch Oxidation von Ethylalkohol.

Essigsäure ist im Speiseessig in geringem Prozentsatz enthalten. Dieser kann aus Wein gewonnen werden, indem der enthaltene Ethylalkohol durch enzymatische Oxidation durch Acetobacter-Arten umgewandelt wird.

Essigsäure bildet mit verschiedenen Alkoholen Ester, die als Lösungsmittel verwendet werden. In der organischen Chemie spielt sie eine Rolle bei der Herstellung von Kunstfasern.

Als Hausmittel bekannt ist die Anwendung von Essig-Wassermischungen als Abreibung bei Fieberzuständen, bei Kindern die „Essigpatscherln“.

Früher verwendete man Essig auch als Antidot gegen betäubende Dämpfe von Chloroform oder Ether.

In der Homöopathie findet die Essigsäure Anwendung bei auszehrenden Krankheiten mit Abmagerung, bei Anämie, nach Operationen, bei Diabetes, bei Magenkrebs, bei Verbrennungen, bei Wassersucht, bei Schwächezuständen, besonders bei fortschreitenden. Besonders gut wirkt das Arzneimittel bei mageren, geschwächten, anämischen Personen mit schlaffen Muskeln und blassem wächsernem Gesicht. Brennende Schmerzen im Bauchbereich mit erschöpfenden Durchfällen, Blutungen aus allen Schleimhautöffnungen und Wassersucht sind ein weitere Anwendungsbereiche. Auch bei Wurstvergiftungen kann an Acidum aceticum gedacht werden und bei schweren Erschöpfungszuständen nach Verletzungen, Operationen oder Narkose.

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME:


GEMÜT: Voll Furcht, macht sich unnötig Sorgen. Niedergeschlagen, reizbar. Gedankenverwirrung. Sorgen um seine Gesundheit. Seelische Beschwerden entwickeln sich aufgrund körperlicher Beschwerden. Sorgen um Familienangehörige, Kinder. Leicht beunruhigt durch alle Geschehnisse, schlechtes Nervenkostüm. Leidet an den Folgen von Kummer.
KOPF: Dumpfe Kopfschmerzen in Stirn und Scheitel. Kopfschmerzen durch zuviel Kaffee, Zigaretten oder Alkohol. Häufige Ohnmachten. Verstand wie benebelt.
GESICHT: Blasses, mageres, wächsernes Gesicht. Bei Fieber oft linke Wange gerötet.
AUGEN: Eingefallene Augen mit dunklen Ringen.
NASE: Häufige Katarrhe. Nasenbluten nach Sturz.
MUND: Fauliger Atem. Zahnschmerzen. Durstig. Lippen purpurfärbig.
VERDAUUNGSORGANE: Starke Abmagerung. Unstillbarer Durst, trinkt große Mengen. Übelkeit und häufiges Erbrechen. Ekel vor salzigen, kalten Speisen und Getränken. Gemüse, Brot und Butter werden nicht vertragen. Brennende Schmerzen im Bauchbereich mit kaltem Schweiß auf der Stirn.
Blähbauch, kolikartige Schmerzen. Aszites mit Durst. Durchfall. Blutige Stühle. Chronischer Durchfall bei Kindern mit Abmagerung. Sodbrennen in der Schwangerschaft und reichliche Speichelbildung.
HARNWEGE: Vermehrte Harnmenge mit großem unlöschbarem Durst. Blasser Urin. Diabetes.
ATMUNGSORGANE: Kehlkopfreizung, Heiserkeit. Krupphusten. Husten beim Einatmen. Pfeifende Atmung. (Früher hat man Kinder, die an Krupphusten erkrankt waren, Apfelessigdämpfe einatmen lassen).
GENITALIEN: Weibliche: Metrorrhagie. Schwangerschaftsübelkeit. In der Stillperiode schmerzhaft geschwollene Brüste. „Ausgelaugte“, bläuliche Milch. Anämie bei stillenden Frauen.
Männliche: Schwächende Pollutionen.
RÜCKEN: Rückenschmerzen, besser durch Liegen auf dem Bauch.
EXTREMITÄTEN: Füße und Unterschenkel geschwollen. Ödeme.
HAUT: Ausschläge, Hühneraugen, Blutergüsse. Variköse Schwellungen.
SCHLAF: Schlaflosigkeit. Kann schlecht auf dem Rücken schlafen. Hat das Gefühl, als würde der Bauch einsinken und das Atmen erschweren.
FIEBER: Bei Fieber mit kalter Haut und Nachtschweiß. Reichliches Schwitzen. Kein Durst im Fieberzustand. Roter Fleck auf linker Wange.

VERSCHLIMMERUNG: Butter, Brot, kalte Getränke und Speisen, Fleisch
BESSERUNG: Erdäpfel. Liegen auf dem Bauch.                                                                                                                 

Mag. B. Auer
Apotheke Donauzentrum
Bernoullistraße 1, 1220 Wien
Tel.: +43/1/203 36 88
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