Abnutzung und Entzündung – Arthrose und Arthritis
So unterschiedlich die Krankheitsbilder von Arthrose und Arthritis auch sind, eines haben sie gemeinsam: Die Gelenke sind entzündet.
Arthrose – wenn die Knorpel verschleißen
Abnutzungserscheinungen der Gelenke bezeichnet man als Arthrose. Ursachen sind genetische Faktoren oder schlicht das zunehmende Alter – erheblich verstärkt durch einen ungesunden Lebensstil! Heute leiden bereits 95 % der über 65-Jährigen an arthrotischen Veränderungen. Vor allem stark beanspruchte Gelenke wie Hüfte, Knie und Schulter oder die Wirbelsäule sind betroffen. Typisch ist ein akuter Belastungsschmerz, der bei Entlastung wieder abklingt. Immer wieder kommt es aber auch zu einer schmerzhaften Entzündung durch abgeriebene Knorpelteilchen. Die Arthrose verläuft in Schüben und ist nicht heilbar. Die Entzündung kann behandelt und die Abnutzung der Knorpel kann verlangsamt werden – aber nicht gestoppt! Oft hilft dann nur noch ein künstliches Gelenk.
Arthritis – die entzündlich-rheumatische Gelenkserkrankung
Arthritis betrifft einen wesentlich geringeren Anteil der Bevölkerung, ist aber dennoch tragisch. Bisher kennt niemand die Ursache, warum sich das eigene Immunsystem gegen verschiedene Gewebe im Gelenk richtet und diese angreift. Unmittelbare Folge ist eine andauernde, schmerzhafte Entzündung des Gelenks, langfristige Folge ist seine Zerstörung. Diese rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) lässt sich mit Entzündungshemmern abschwächen, sie bleibt aber unheilbar. Umso wichtiger, mit der Behandlung (Medikamente und Physiotherapie) so früh wie möglich zu beginnen!
Bewegung + gesunde Ernährung = nachhaltige Vorbeugung
Das Wichtigste für die Gelenke ist regelmäßige Bewegung, damit sie nicht „einrosten“ und ganz nebenbei verschwinden so auch überflüssige Kilos, die die Gelenke zusätzlich belasten! Besonders gelenksschonend sind Nordic Walking, Wandern, Radfahren, Yoga, Gymnastik und jede Art der Bewegung im Wasser. Die Wissenschaft weiß: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Es gibt eine Omega-3-Fettsäure, die bisher ausschließlich in der Neuseeländischen Grünlippmuschel gefunden wurde. Diese ist wohl mitverantwortlich für die besonders starke entzündungshemmende Eigenschaft der Muschel – zahlreiche Studien belegen diese. Studien, die die Maori nicht brauchen: Die Grünlippmuschel steht seit jeher auf dem Speiseplan der neuseeländischen Ureinwohner. „Rheuma“ hingegen kennen sie nicht. Grund genug für uns, den einzigartigen Lipidextrakt aus der Neuseeländischen Grünlippmuschel für die Alpinamed® Mobilitätskapseln + Omega 3 zu verwenden.